Inline Skates Test & Vergleich 2018

Im ersten Teil unseres Artikels informieren wir obm es einen Inline Skates Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Inline Skates Vergleich. Viel Spaß bei der Suche nach den besten Inline Skates!

Direkt zur Test Übersicht   Direkt zum Produktvergleich

besten Inline Skates Test

Ob als Fortbewegungsmittel oder zum Sport, Inline Skates haben mittlerweile fast die ganze Welt erobert. Es gibt verschiedene Skates-Varianten wie wendige Hockey-Skates, Speed-Skates für maximale Geschwindigkeit und Aggressiv-Skates für anspruchsvolles und rauhes Skaten. Die meisten Angebote umfassen jedoch die leichten und alltagstauglichen Allround- oder Fitnessskates.

Inline Skates unterscheiden sich unter anderem durch Anzahl, Größe und Härtegrad der Rollen. Beim Härtegrad gilt, je rauher der Untergrund, desto härter sollten die Rollen sein, bei der Größe gilt einfach, je größer, desto schneller. Weitere Unterschiede gibt es bei Kugellagern, Bremssystemen und Ausstattung. Wichtig ist aber vor allem eine gute Passform und stabiler Halt.


Inline Skates Test: Die Ergebnisse der Verbraucher-Magazine

Wir haben bei den unten genannten Magazinen nach einem Inline Skates Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Test Übersicht ebenfalls angegeben.

Herausgeber: Inline Skates Test vorhanden? Link:
Stiftung Warentest Ja, Stiftung Warentest hat einen Inline Skates Test veröffentlicht: Link 2001
Kassensturz Magazin Ja, es gibt einen Test zu Inline Skates: Link 2005
ETM Testmagazin Nein, es wurden bislang noch keine Inline Skates getestet
ÖKO-TEST Nein, derzeit gibt es leider noch keinen Inline Skates Test
Konsument.at Ja, die Verbraucher-Zeitschrift Konsument hat einen Inline Skates Test veröffentlicht: Link 2002
Ktipp.ch Nein, leider gibt es von Ktipp noch keinen passenden Testbericht

Bei 3 Verbraucher-Zeitschriften wurden wir fündig. Die Testbericht sind jedoch alle schon viele Jahre alt und daher nicht mehr wirklich relevant. Die meisten Modelle sind vermutlich nicht mehr im Handel erhältlich.

Für Sportprodukte, insbesondere Funsportprodukte, findet man leider bislang auf den großen Verbrauchermagazinen wenig Informationen und nur selten Testberichte. Spezielle Skate-Zeitschriften wären eine weitere Anlaufstelle bei denen man nach einem Inline Skates Test suchen kann.

Inline Skates Test und Vergleich

Einen aktuellen Inline Skates Test konnten wir leider nicht finden!

Mehr Infos zu den Testberichten

Inline Skates Test der Fit for fun?

Die Zeitschrift Fit for fun führt auch regelmäßig Tests von Sportartikeln durch allerdings konnten wir auch hier nicht fündig werden. Sollte sich das in Zukunft ändern wir unsere Übersichtstabelle natürlich aktualisiert.

Was ist bei einem Inline Skates Test zu beachten?

Bei einem Inline Skate Test sind verschiedene Dinge zu beachten. Damit Sie einen Inline Skates Test selbst einstufen können, geben wir Ihnen wichtige Aspekte mit, die bei einem professionell durchgeführten Testbericht keinen Fall fehlen dürfen.

KonstruktionGewichtMaterialDesignKomfortFahrverhalten

Die Konstruktion eines Inlineskates ist von entscheidender Bedeutung für das Fahrverhalten und für viele weitere Aspekte, beispielsweise den Tragekomfort bzw. die Ergonomie. Es gibt bei der Konstruktion eines Inlineskates verschiedene Besonderheiten, auf die in einem guten Inline Skate Test eingegangen werden sollte. Da wären beispielsweise die Art der Bremsen oder die Art der Verschlüsse, das Belüftungssystem und viele weitere Bauteile.

Für Normalverbraucher ist es zwar weniger wichtig, doch auch das Gewicht spielt beim Kauf von Inlineskates grundsätzlich eine entscheidende Rolle. Wer mit einem Inline Skate Leistungssport betreiben möchte, der achtet hier noch stärker darauf. Ein schwerer Inlineskate sorgt nicht nur für eine schlechtere Performance, sondern auch für eine schnellere Ermüdung beim Fahren. Man mag den Unterschied von wenigen 100 g nach den ersten Fahrminuten noch nicht spüren. Wer jedoch ein paar Stunden unterwegs ist, kann eindeutig sagen, welches der schwerere Inlineskate ist.

Neben der Konstruktion und dem Gewicht spielt das Material eine wichtige Rolle. Im Inline Skates Test einer großen Verbraucher-Zeitschrift sollte das Material z.B. auf bruchsicherheit getestet werden. High-End Inlineskates sind beispielsweise zu einem großen Teil aus Carbonfaser gefertigt. Normale Inlineskates wiederum aus schlagfestem Plastik im Verbund mit Aluminium – oder komplett aus Plastik. Je hochwertiger das Material, desto besser sind die Eigenschaften, aber desto teurer sind die Inlineskates.

Die meisten Kunden kaufen ein Produkt nicht zuletzt auch aufgrund des Designs. Das spielt bei Produkten, die nach außen hin präsentiert werden, eine noch wichtigere Rolle. Dazu zählen auch die Inlineskates. Ein moderner Inlineskate von hoher Wertigkeit sollte sich nicht hinter einem schlechten Design verstecken müssen.

Der Tragekomfort der Inlineskates sollte eines der Hauptkriterien für oder gegen einen Kauf sein. Am besten probieren den Inlineskates vor dem Kauf in der Praxis aus. So können Sie sicher sein, dass der Tragekomfort für Sie in Ordnung ist.

Auch das Fahrverhalten darf in einem Inline Skates Test nicht fehlen. Wenn Sie Inlineskates schon ausprobieren, dann können Sie neben dem Komfort auch ein weiteres Kriterium selbst testen: Das Fahrverhalten. Leichte Inlineskates mit kurzem Radstand sind besonders wendig und lassen sich einfach manövrieren. Dafür sind sie jedoch etwas unkomfortabler, wenn es um lange und gerade Strecken geht. Hier sind Inlineskates mit größeren Rollen von Vorteil. Damit einher geht auch ein größerer Radstand.


Inline Skates Vergleich: Unsere Empfehlungen in der Bestenliste

Es beginnt nun unser Inline Skates Vergleich. Zur Beurteilung der Produkte dienten öffentlich verfügbare Produktinformationen der Hersteller und bestehenden Kundenbewertungen. Die Inline Skates wurden von uns nicht in der Praxis getestet.Im Inline Skates Vergleich werden dabei die wichtigsten Unterschiede zusammengefasst. Dabei befasst sich der Vergleich mit spezielle Eigenschaften, Empfehlungen und relevanten Ausstattungsfeatures.

Wählen Sie die Produktgruppe welche Sie am meisten interessiert:

Inline-Skates für Herren  Inline-Skates für Frauen Inline-Skates für Kinder

Inline Skates für Herren im Vergleich

Wir beginnen unseren Produktvergleich mit den besten Inline Skates für Herren. Dazu haben wir unter vielen Marken und Modellen die folgenden 3 Inliner ausgewählt.

KAUFTIPP
K2 Herren Inline Skate Seismic M, Mehrfarbig, 10, 30A0727.1.1.100
PREISTIPP
Ultrasport Herren Inlineskates U-Turn
K2 Herren Inline Skate FIT 80
Fila Herren Inlineskate Master 12, schwarz/blau/rot, 9,5, 010612210
Marke
K2
OXELO
Ultrasport
K2
Fila
Produkt
Seismic M
FIT 3
Herren Inlineskates U-Turn
Herren Inline Skate FIT 80
Master 12
Kaufempfehlung Inline Skates Herren Test
 Inline Skates Herren Test Testergebnis
-
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
80 mm/80A
76mm
84mm/80A
80 mm/80A
84mm/83A
Ausstattung
Stability Plus Cuff, Softboot, Tec Composite Schiene
ABEC 3 Kugellager, Stopper, Schnürsystem + Schnallen
Schnellschnürsystem, gedämpftes Komfort-Fußbett, ABEC 7 Kugellager, COOLMAX Einsätze
Stability Plus Cuff, Tec Composite Schiene
Air Flow System, ABEC 7 Kugellager, Alu-Wave-Schiene
Geeignet für:
Straße, Fitness
-
Straße, Fitness
Straße, Fitness
Straße, Fitness
Preis
ab 98,72 EUR
Preis nicht anzeigbar
ab 64,99 EUR
ab 67,25 EUR
ab 66,52 EUR
KAUFTIPP
K2 Herren Inline Skate Seismic M, Mehrfarbig, 10, 30A0727.1.1.100
Marke
K2
Produkt
Seismic M
Kaufempfehlung Inline Skates Herren Test
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
80 mm/80A
Ausstattung
Stability Plus Cuff, Softboot, Tec Composite Schiene
Geeignet für:
Straße, Fitness
Preis
ab 98,72 EUR
PREISTIPP
Marke
OXELO
Produkt
FIT 3
 Inline Skates Herren Test Testergebnis
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
76mm
Ausstattung
ABEC 3 Kugellager, Stopper, Schnürsystem + Schnallen
Geeignet für:
-
Preis
Preis nicht anzeigbar
Ultrasport Herren Inlineskates U-Turn
Marke
Ultrasport
Produkt
Herren Inlineskates U-Turn
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
84mm/80A
Ausstattung
Schnellschnürsystem, gedämpftes Komfort-Fußbett, ABEC 7 Kugellager, COOLMAX Einsätze
Geeignet für:
Straße, Fitness
Preis
ab 64,99 EUR
K2 Herren Inline Skate FIT 80
Marke
K2
Produkt
Herren Inline Skate FIT 80
-
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
80 mm/80A
Ausstattung
Stability Plus Cuff, Tec Composite Schiene
Geeignet für:
Straße, Fitness
Preis
ab 67,25 EUR
Fila Herren Inlineskate Master 12, schwarz/blau/rot, 9,5, 010612210
Marke
Fila
Produkt
Master 12
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
84mm/83A
Ausstattung
Air Flow System, ABEC 7 Kugellager, Alu-Wave-Schiene
Geeignet für:
Straße, Fitness
Preis
ab 66,52 EUR

Inline Skates für Damen im Vergleich

KAUFTIPP
K2 Damen Inline Skate VO2 90 Pro W, Mehrfarbig, 7, 30A0108.1.1.070
PREISTIPP
K2 Damen Fitness Inline Skate Zoe W
Ultrasport Damen Inlineskates U-Turn
Marke
K2
OXELO
K2
Ultrasport
Produkt
VO2 90 Pro W
FIT 3
Damen Fitness Skate Zoe 80
Damen Inlineskates U-Turn
Kaufempfehlung Inline Skates Herren Test
 Inline Skates Herren Test Testergebnis
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
90mm, 83a
76mm
80 mm, 80A
84 mm, 80 A
Ausstattung
VO2.2 Schiene, VO2 Cuff, Speed Lacing System, Softboot
Schnürung und Powerstrap, Softboot
Stability Plus Cuff, Tec Composite Schiene, ABEC 5 Kugellager
Schnellschnürsystem, gedämpftes Komfort-Fußbett, ABEC 7 Kugellager, COOLMAX Einsätze
Mit Bremsstopper
Kugellager
ILQ 9 Classic Plus
ABEC 3
ABEC 5
ABEC 7
Preis
186,09 EUR
Kann nicht angezeigt werden
79,95 EUR
ab 69,59 EUR
KAUFTIPP
K2 Damen Inline Skate VO2 90 Pro W, Mehrfarbig, 7, 30A0108.1.1.070
Marke
K2
Produkt
VO2 90 Pro W
Kaufempfehlung Inline Skates Herren Test
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
90mm, 83a
Ausstattung
VO2.2 Schiene, VO2 Cuff, Speed Lacing System, Softboot
Mit Bremsstopper
Kugellager
ILQ 9 Classic Plus
Preis
186,09 EUR
PREISTIPP
Marke
OXELO
Produkt
FIT 3
 Inline Skates Herren Test Testergebnis
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
76mm
Ausstattung
Schnürung und Powerstrap, Softboot
Mit Bremsstopper
Kugellager
ABEC 3
Preis
Kann nicht angezeigt werden
K2 Damen Fitness Inline Skate Zoe W
Marke
K2
Produkt
Damen Fitness Skate Zoe 80
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
80 mm, 80A
Ausstattung
Stability Plus Cuff, Tec Composite Schiene, ABEC 5 Kugellager
Mit Bremsstopper
Kugellager
ABEC 5
Preis
79,95 EUR
Ultrasport Damen Inlineskates U-Turn
Marke
Ultrasport
Produkt
Damen Inlineskates U-Turn
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
84 mm, 80 A
Ausstattung
Schnellschnürsystem, gedämpftes Komfort-Fußbett, ABEC 7 Kugellager, COOLMAX Einsätze
Mit Bremsstopper
Kugellager
ABEC 7
Preis
ab 69,59 EUR

 


Inline Skates für Kinder im Vergleich

KAUFTIPP
K2 Kinder Inline Skate Raider Pro Pack Inlineskate, Rot, 32
PREISTIPP
HUDORA Kinder Inliner Mia - Gr. 33-36, schwarz/pink - Inline-Skates - 28136
HUDORA Kinder Inline-Skates - Gr. 34-37,blau - Inliner Kinder - 37337
Marke
K2
Hudora
Hudora
OXELO
Produkt
Jungen Inline Skate Raider Pro Pack
Kinder Inline-Skates
Kinder Inline-Skates
FIT 3
Kaufempfehlung Inline Skates für Kinder Test
 Inline Skates für Kinder Test Testergebnis
-
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
72 mm/80 A, 70 mm/80A bei Größe S
abhängig von Schuhgröße
abhängig von Schuhgröße
70mm
Ausstattung
Stability Plus Cuffs, F.B.I. Schiene, K2 Speed Lacing System Schnürung
Air-Vent System, Schnellschnürsystem, ABEC 5 Kugellager
Semisoft-Inlineskate, Push-Lock-Schnalle, ABEC 3 Kugellager
ABEC 3 Kugellager, Semi-Softboots, Dreifach-Verschlusssystem
Zubehör
Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner
-
-
-
Preis
73,99 EUR
47,99 EUR
42,98 EUR
39,99 EUR
KAUFTIPP
K2 Kinder Inline Skate Raider Pro Pack Inlineskate, Rot, 32
Marke
K2
Produkt
Jungen Inline Skate Raider Pro Pack
Kaufempfehlung Inline Skates für Kinder Test
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
72 mm/80 A, 70 mm/80A bei Größe S
Ausstattung
Stability Plus Cuffs, F.B.I. Schiene, K2 Speed Lacing System Schnürung
Zubehör
Knie-, Ellenbogen- und Handgelenkschoner
Preis
73,99 EUR
PREISTIPP
HUDORA Kinder Inliner Mia - Gr. 33-36, schwarz/pink - Inline-Skates - 28136
Marke
Hudora
Produkt
Kinder Inline-Skates
 Inline Skates für Kinder Test Testergebnis
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
abhängig von Schuhgröße
Ausstattung
Air-Vent System, Schnellschnürsystem, ABEC 5 Kugellager
Zubehör
-
Preis
47,99 EUR
HUDORA Kinder Inline-Skates - Gr. 34-37,blau - Inliner Kinder - 37337
Marke
Hudora
Produkt
Kinder Inline-Skates
-
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
abhängig von Schuhgröße
Ausstattung
Semisoft-Inlineskate, Push-Lock-Schnalle, ABEC 3 Kugellager
Zubehör
-
Preis
42,98 EUR
Marke
OXELO
Produkt
FIT 3
Rollen (Durchmesser/Härtegrad)
70mm
Ausstattung
ABEC 3 Kugellager, Semi-Softboots, Dreifach-Verschlusssystem
Zubehör
-
Preis
39,99 EUR

Häufig gestellte Fragen zu Inline Skates

Nachdem wir im ersten Abschnitt auf das Thema Inline Skates Test eingegangen sind und uns im zweiten Teil einem eigenen Produktvergleich gewidmet haben, geht es nun um die am häufigsten gestellten Fragen.

Geschichte der Inline Skates

Die Geschichte der Inlineskates geht zurück auf die sogenannten Rollschuhe. Die gibt es schon seit knapp 300 Jahren. Erfunden wurden sie von Jean-Joseph Merlin im Jahr 1760. Die Rollen bzw. Räder waren schon damals hintereinander angeordnet und glichen damit dem heutigen Design von Inlineskates.

Zwischendurch hat sich jedoch ein weiterer Trend entwickelt: Die sogenannten Rollerskates, manchmal auch Skates genannt, kamen um 1850 auf den Markt. Hier waren die Rollen nebeneinander vorne und hinten. Der echte Boom der Inlineskates fand jedoch erst mit der Verbreitung des Eishockeys statt: In den USA brauchten Eishockeyspieler nämlich auch im Sommer ein Trainingsgerät.

In diesem Zuge vermarktete eine Firma entsprechende Inlineskates besonders aggressiv und erfolgreich: Die Firma Rollerblade. Das ist auch der Grund, warum dieser Name als Synonym für Inlineskates gilt.

Schnürsenkel vs. Schnallen: Vor & Nachteile

Viele stehen beim Kauf von Inlineskates vor der Frage, ob sie sich welche mit Schnallen oder welche mit Schnürsenkeln anschaffen sollen. Wir erläutern Ihnen in den folgenden Zeilen jeweilig die Vor- und Nachteile:

Schnürsenkel Schnallen
Vorteile

 

  • einfach auswechselbar
  • günstig
  • leicht
  • sehr variabel einstellbar
  • flexibel

 

  • einfache und schnelle Fixierung
  • robust und beständig
  • gut gesichert
  • variabel einstellbar
Nachteile

 

  • umständliche Fixierung
  •  weniger sicher
  •  weniger beständig
  • unflexibel
  • schwerer
  • teurer
  • nicht immer auswechselbar

Alle Infos zu Rollen

Bei Inlineskates ist es wichtig, insbesondere einen zentralen Bestandteil der Konstruktion gesondert zu betrachten. Die Rede ist natürlich von den Rädern bzw. den Rollen. Die Rollen sind die Bauteile, die Kontakt zur Straße haben. Ihre Parameter haben folglich einen sehr großen Einfluss auf das Fahrverhalten, den Komfort und viele weitere Aspekte. Im Folgenden finden Sie die wichtigen Kriterien und Informationen zu Rollen von Inlineskates:

MaterialDurchmesserHärteRadstand

Wichtig ist bei den Rollen von Inlineskates das Material. Je hochwertiger das Material, desto besser sind seine Eigenschaften. Jedoch gibt es im Grunde keine perfekten Rollen bzw. kein perfektes Material. Denn es hängt stets vom Einsatz ab, welches Material besser geeignet ist. Details dazu finden sich unter dem Aspekt „Härte“ zwei Absätze weiter.

Außerdem sollte der Materialabrieb fest sein, damit man die Rollen nicht ständig wechseln muss. Eine Beständigkeit gegen Umweltfaktoren wie Nässe, Kälte, Hitze und UV-Licht ist selbstverständlich. Für ein Material sind das alles schon relativ komplexe Anforderungen.

Inline Skates Rollen Schiene

Der Durchmesser der Rollen ist ebenfalls eine kritische Kennzahl. Je größer der Durchmesser, desto länger ist in der Regel auch der Radstand, da die Rollen zueinander mehr Platz brauchen. Rollen mit größerem Durchmesser sorgen automatisch für einen höheren Fahrkomfort, machen die Inlineskates aber auch schwerer und weniger wendig. Somit ist nicht nur das Material, sondern auch der Durchmesser in Abhängigkeit von dem Einsatzszenario bestmöglich zu wählen.

Je nach Material haben die Rollen einen unterschiedlichen Härtegrad. Ein härteres Material sorgt für höhere Geschwindigkeiten, verschlechtert den Fahrkomfort jedoch. Ein weiches Material vergrößert den Fahrkomfort und die Haftung, ist also gut für Kurven. Allerdings wird man damit nicht so schnell.

Der Radstand ist der Abstand zwischen der ersten und letzten bzw. zwischen jeder einzelnen Rolle, je nach Herstellerangabe. Ein größerer Radstand lässt die Installation von Rollen mit größerem Durchmesser zu. Ein größerer Radstand verlängert damit den Fahrkomfort und sorgt für eine definierte Führung. In Kurven ist ein längerer Radstand jedoch von Nachteil – man ist mit einem kürzeren Radstand wendiger.

Auswahl & Pflege der Kugellager

Neben den Rollen bzw. Rädern haben auch die Kugellager einen entscheidenden Einfluss auf das Fahrverhalten. Gute Kugellager sind laufruhig und haben einen geringen Reibungskoeffizienten. Zudem sind sie besonders leicht gebaut. Gleichzeitig müssen sie hohe Gewichte und kurzzeitig auch starke Stöße ohne Schaden verkraften. Damit Sie das richtige Kugellager aussuchen können, zeigen wir Ihnen in den folgenden 4 Punkten, auf was es dabei ankommt:

ABEC-SkalaVollkeramiklagerSchmieren/EinfettenRosten verhindern

Bei der Suche nach einem guten Kugellager für Inlineskates oder Skateboards wird Ihnen schnell die sogenannte ABEC-Skala begegnen. ABEC ist die Abkürzung für Annular Bearing Engineering Committee. Dahinter verbirgt sich ein Ausschuss einer Vereinigung von den amerikanischen Wälzlager Herstellern. Diese haben die sogenannte APEC-Skala entwickelt, die darüber Auskunft gibt, in welcher Toleranzklasse das Kugellager liegt. Je niedriger der Rang auf der APEC-Skala, desto höher ist die erlaubte Toleranz. Bei APEC 1 ist beispielsweise eine maximale Abweichung von bis zu 10 µm zulässig. Bei APEC 9 sind es nur 2 µm.

Vollkeramiklager oder Hybrid-Lager sind Wälzlager mit keramischen Bauteilen. Beim Vollkeramiklager besteht das Lager aus Keramik. Beim Hybridlager sind es meist nur die Wälzkörper bzw. die Kugeln im Lager. In beiden Fällen ergeben sich durch die Verwendung der technischen Keramik verbesserte Laufeigenschaften. So sind nicht nur höhere Drehzahlen möglich. Auch hält ein Vollkeramiklager deutlich länger als ein Ganzstahllager.

Lager von Inlineskates oder anderen ähnlichen Sportgeräten müssen von Zeit zu Zeit gefettet bzw. geschmiert werden. Dies ist bei offenen Lagern in jedem Fall notwendig, welche im Profibereich genutzt werden, da der Reibungskoeffizient hier minimal ist – wenn man die Lager regelmäßig schmiert und zuvor entsprechend reinigt. Daneben gibt es Lager mit Dichtungen, beispielsweise mit einem Gummiring oder einer Anordnung aus Metallringen. Diese beiden Lager müssen nicht geschmiert werden. Die Sperrung ab Werk hält lebenslang.

Die meisten Lager sind aus Stahl gefertigt. Dabei handelt es sich nicht um Edelstahl, sondern um einen besonderen Stahl, der genau auf die Anforderungen zugeschnitten ist. Zu diesen Anforderungen zählt zwar auch die Korrosionsbeständigkeit, allerdings ist sie nicht so wichtig wie beispielsweise eine hohe Härte für eine lange Standzeit. Die meisten Kugellager sind deshalb nicht korrosionsbeständig. Um ein Rosten zu verhindern, empfehlen wir, das Lager regelmäßig zu schmieren bzw. zu fetten und zuvor zu reinigen.

Alle Infos zum Thema Bremsen

Vielleicht können sich manche von Ihnen noch daran erinnern: Man steht zum ersten Mal auf Inlineskates. Zwar hat man etwas Respekt, doch die Freude ist riesig. Das erste Angstgefühl kommt gleich nach dem Losfahren, wenn man sich Gedanken darübermacht, wie man eigentlich bremst. Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten, je nach Konstruktion und Fertigkeit:

Fersenbremse/StopperbremseT-BremseSchneepflugbremseParallel-SlideSpin-topPowerslide

Die Fersenbremse ist bei Inlineskates sehr weit verbreitet. Sie wird manchmal auch Stopperbremse genannt. Eine Fersenbremse befindet sich üblicherweise an einem der beiden Inlineskates, namensgebend direkt hinter der Ferse. Hebt man den vorderen Teil dieses Inlineskates an, wird die Fersenbremse auf den Boden gedrückt und bremst den Fahrer.

Stopper Bremse

Wer fortgeschritten ist, der kann auf Fersenbremsen gänzlich verzichten. Stattdessen verwendet man die Rollen selbst: Das funktioniert, indem man während dem Fahren den einen Inlineskater im 90° Winkel hinter den anderen stellt und quasi hinterher schleift. Die Rollen werden orthogonal zur Fahrtrichtung beansprucht und drehen sich nicht mit. Stattdessen sorgen sie für eine je nach Anpressdruck höhere oder niedrigere Bremswirkung.

Die Schneepflugbremse ist auch für Anfänger erlernbar. Die entsprechende Bremswirkung lässt sich erzielen, indem die Inlineskates beide gleichzeitig auf der Straße sind und dabei nicht parallel, sondern in V-Form zueinander ausgerichtet werden. Der Abstand der beiden Inlineskates ist dabei beliebig. Die Inlineskates werden dadurch zu einem gewissen Anteil nach innen gedrückt. Diesem Druck muss man durch eine leichte Grätsche standhalten, um zu bremsen.

Der Parallel-Slide eignet sich auch sehr gut zum Bremsen. Tatsächlich kommt man mit dieser Variante extrem schnell zum Stehen – ohne dabei zu stürzen. Das Prinzip ist, während der Fahrt beide Inlineskates parallel in einen 90° Winkel zur Fahrtrichtung zu bringen. Dabei lehnt man sich leicht nach innen bzw. weg von der Fahrtrichtung, um der Reibung bzw. der Bremswirkung das Körpergewicht entgegen zu stemmen.

Der sogenannte Spin-top ist eine Variante, sich während dem Fahren um beliebige Vielfache von 90° Winkel zu drehen – zum Beispiel, um damit zu bremsen. Beim Spin-top hüpft man ganz leicht, wobei beide Inlineskates an dem jeweils anderen Ende angehoben werden. Steht man kurzzeitig auf nur zwei Rollen, kann meinen Körper mit einem kleinen Schwung in die gewünschte Richtung drehen.

Powerslides sind etwas anders konstruierte Inlineskates. Sie verfügen pro Inlineskater über zwei Rollen, eine vorne, eine hinten. Der Fuß sitzt etwa in der Mitte und damit nicht direkt über den Rollen. Die sogenannte Powerslide-Bremse, die übrigens erst seit wenigen Jahren auf dem Markt ist, kann durch Druck auf die Verse genutzt werden. Sie gleicht am ehesten einer Fahrradbremse bzw. Scheibenbremse: Mit dem Druck auf die Verse werden zwei Bremsbacken, leicht angewinkelt, von links und rechts auf die hintere Rolle gedrückt.

Spezielle Anforderungen für bestimmte Personengruppen

An Inlineskates werden je nach Zielgruppe bestimmte Anforderungen gestellt. Personengruppen, die relativ gut Inlineskates fahren können, dazu zählen wir Fortgeschrittene und Profis, bevorzugen andere Inlineskates, als Anfänger. Außerdem gibt es besondere Inlineskates für Übergewichtige. Eine kurze Erklärung:

AnfängerFortgeschritteneProfisÜbergewichtige

Als Anfänger wagt man sich noch nicht an die wirklich großen Tricks oder an besondere Bremsmanöver. Sie suchen als Anfänger günstige und sichere Inlineskates mit Fersenbremse. Diese Fersenbremse ist die Bremse, die Sie hauptsächlich nutzen werden. Alternativ können Sie es mit der V-Bremse versuchen. Achten Sie auch darauf, dass die Rollen relativ weich sind, damit Sie einen guten Halt haben. Außerdem müssen die Inlineskates richtig fest sitzen! Alle anderen Aspekte können Sie erst einmal vernachlässigen.

Fortgeschrittene haben gehobene Ansprüche an Inlineskates. Hier kann man zum Beispiel auf einfach wechselbare Rollen achten. So kann man je nach Bedarf auch härtere Rollen einbauen. Außerdem kann unter Umständen bereits die Fersenbremse weichen, weil man zum Beispiel den Parallel-Slide beherrscht.

Profis legen großen Wert auf Performance und bevorzugen leichte Inlineskates mit harten Rollen und kurzem Radstand oder mit großen Rollen und langem Radstand – je nach Sportart. Mit diesen ersteren Skates lassen sich praktisch alle möglichen Übungen durchführen, auch die professionellen Bremsmanöver wie z.B. der Parallel-Slide.

Auch Inlineskates für Übergewichtige haben angepasste Eigenschaften. Durch das höhere Gewicht dürfen die Rollen nicht zu klein und insbesondere nicht zu weich sein. Außerdem muss der Inlineskate selbstverständlich für das Gewicht ausgelegt sein. Achten Sie hier erneut auf einen besonders guten und festen Sitz der Inlineskates.

Spezielle Anwendungsgebiete

Sie kennen Inlineskates bisher nur von den Nachbarskindern, die damit auf der Straße spielen? Tatsächlich gibt es Inlineskates in sehr vielen Bereichen und in mehr als nur einer Sportart. Eine kurze Vorstellung:

SpeedskatingAls HobbyZum AbnehmenHalfpipeSkateparkStreetskating

Es gibt auch Inlineskates, die allein auf Geschwindigkeit ausgelegt sind. Damit kann man sich sehr gut im sogenannten Speedskating behaupten. Speedskating wiederum gibt es in unterschiedlichen Varianten. Sicher haben Sie schon einmal gesehen, wie jemand mit Inlineskates einen Berg herabrauscht – eine Variante des Speedskating.

Speedskating

Die meisten setzen Inlineskates wohl zur Nutzung als Hobby ein. Es macht einfach Spaß, sich mit den Inlineskates auszuprobieren und das Sportgerät langsam kennen zu lernen. Außerdem geht man vielleicht auf die ein oder andere Spazierfahrt oder fährt mit Inlineskates zur Arbeit.

Inlineskates eignen sich auch zum Abnehmen, da Inlineskates als Spaßsportgerät gelten. Sie animieren den Abnehmwilligen also eher zum Abnehmen als einfaches Laufen – schlicht deshalb, weil es mehr Spaß macht.

Die Profis nutzen Inlineskates nicht nur auf der Straße, sondern auch in einer sogenannten Halfpipe. Das ist eine halbrunde Rampe, in der besondere Tricks ausprobiert werden können.

Skatepark mit Halfpipe

So eine Halfpipe steht meistens in einem Skatepark oder einem größeren Komplex aus mehreren Halfpipes und anderen Rampen. Hier finden sich Fortgeschrittene und Profis wie Anfänger gleichermaßen, die ihre körperlichen Grenzen testen möchten.

 

Streetskating wiederum beschreibt das Skaten auf der Straße. Allerdings nicht einfach nur als Hobby. Unter Streetskating versteht man so etwas ähnliches wie Parcours, nur nutzt man dabei eben Inlineskates. Die Straße wird zum Skatepark bzw. zum Trainingsstudio.

Sicherheit & Schutzausrüstung

Wer einmal auf Inlineskates stand, der merkt sofort, dass es sich dabei nicht um eine Sportart handelt, die besonders sicher ist. Wer Inlineskating ernsthaft als Hobby verfolgt wird garantiert mehrmals Bekanntschaft mit dem Boden machen bzw. hinfallen. Damit Verletzungen dabei verhindert oder wenigstens abgemildert werden, gibt es sogenannte Schutzkleidung. Wir stellen Ihnen die wichtigsten Teile von Schutzkleidung und Schutzausrüstung vor:

Skater HelmHandgelenksschonerKnieschonerRückenprotektor

Der mit Abstand wichtigste Teil einer jeden Ausrüstung für Skater ist der Helm. Er schützt den Kopf vor mechanischen Schlägen, z.B. vor dem Aufprall auf dem Boden. Oft wird auch ein Fahrradhelm aufgesetzt. Skatehelme haben meist eine bis in den Nacken gezogene Hartschale. Mehr dazu: Skathelm Test & Vergleich

Skaterhelm Test Vergleich

Ebenfalls wichtig sind die sogenannten Handgelenkschoner. Sie werden meist so ähnlich wie ein Handschuh angezogen und stützen zudem noch das Handgelenk. Der Grund ist, dass die Hand bzw. das Handgelenk beim Sturz in der Regel als erstes den Boden berührt. Man fängt sich mit den Händen ab. Um einen Bruch und starke Abschürfungen zu vermeiden, ist der Handgelenkschoner da.

So wie der Handgelenkschoner arbeitet auch der Knieschoner, jedoch lässt er Bewegungsfreiheit zu. Er schützt allein vor Abschürfungen und verteilt die punktuelle Last beim Aufprall auf eine größere Fläche. Der passende Beitrag: Knieschoner Test & Vergleich

Ein sehr wichtiger Teil unseres Skelets ist die Wirbelsäule. In ihr verläuft ein extrem wichtiger Nerv, dessen Verletzung zu Querschnittslähmung führen kann. Um die Wirbelsäule im Falle eines Sturzes zu schützen und sie in ihrer Bewegung im Bereich des körperlich erlaubten einzuschränken, empfehlen wir das Tragen eines Rückenprotektors. Alle Infos: Rückenprotektor Test & Vergleich

Bauarten & Varianten

Inlineskates gibt es in sehr vielen Varianten und unterschiedlichen Bauarten. Auch hier geben wir Ihnen mit den folgenden Absätzen eine kurze Übersicht:

Tab-TitelHardbootskatesHockeyskatesSpeedskatesStreet-/Aggressive-SkatesOffroad-/Cross-Skates

Jemand, der mit einem Inlineskate noch nie etwas zu tun hatte, wird Softbootskates von Hardbootskates kaum unterscheiden können. Tatsächlich ist der Unterschied nicht groß. Ein Softbootskate hat lediglich eine deutlich verkleinerte Hartschale und setzt stattdessen mehr auf weiches Material, so wie ein normaler Schuh.

Softboot Skates

Die sogenannten Hardbootskates sind Inlineskates mit Hartschale. Es sind damit die klassischen Inlineskates: Ein harter Plastikschuh mit Einlage, an dessen Unterseite die Rollen befestigt sind. Die meisten der Hardbootskates sind mit Schnallen ausgestattet.

Hockeyskates sind mit Softbootskates vergleichbar, verfügen jedoch über Schnürsenkel statt Schnallen. Man kann sie als Hybride zwischen einem Eislaufschuh und einem Inlineskate beschreiben.

Speedskates haben große Rollen und einen langen Radstand. Der Schuh befindet sich ganz knapp über den Rollen, sodass ein möglichst geringer Abstand zum Boden realisiert wird. Der lange Radstand gewährt bei hohen Geschwindigkeiten ein zusätzliches Maß an Führungssicherheit.

Street-/Aggressive-Skates sind Inlineskates mit besonders kleinen Rollen. Bei diesen Inlineskates hat die Fußsohle den geringsten Abstand zum Boden. Der Vorteil ist ein sehr direktes Feedback – gut für Tricks.

Offroad-/Cross-Skates werden auch Rollerblades genannt, weil sie vom entsprechenden Hersteller produziert werden. Offroad-/Cross-Skates haben größere Rollen, eine vorne, eine hinten am Skate. Jeder Skate hat damit nur zwei Rollen. Oft liegt der Schuh nicht direkt über, sondern eher zwischen den Rollen. Es gibt auch Varianten, die eigentlich genauso aussehen wie Inlineskates, bloß mit überdimensionierten Rollen.

 

Infos zu beliebten Marken

So mancher Inline Skates Test versäumt es, genauer auf die verschiedenen Marken und Hersteller von Inlineskates einzugehen. Wir nehmen uns dieser Sache an und präsentieren im Folgenden eine Auflistung bekannter Marken und Hersteller von Inlineskates:

NikeLandroller (Cesar Millan)RollerbladeUltrasportOxeloSalomonK2Bauer

Wer kennt Nike nicht? Die Marke ist seit Jahren weltbekannt und schöpft einen Modetrend nach dem anderen. Neben den bekannten Nikes, die fast jeder zweite in der Fußgängerzone trägt – auf weiblicher Seite zusammen mit dem passenden Kardashian-Outfit – gibt es von Nike auch Inlineskates. Hier geht es zur Webseite von Nike: Nike.com

Durch den Hundeflüsterer Cesar Millan wurden die sogenannten Landroller bekannt. Dabei handelt es sich um Inlineskates mit großen Rollen aber dennoch niedrigem Abstand zum Boden. Die Rollen sind je seitlich am Schuh angebracht: Der rechte Schuh hat rechts zwei große Rollen, der linke Schuh eben links. Ein bisschen erinnern die Inlineskates an einen Traktor. Leider konnten wir weder eine Firmenwebseite noch detaillierte Informationen finden.

Die Firma, die bereits seit Jahrzehnten für die Produktion und Entwicklung von Inlineskates bekannt ist und sogar namensgebend wirkt, ist Rollerblade. Es gibt sie immer noch, mit innovativen Inlineskates sowie dem passenden Zubehör. Eins ist sicher: Jedes Teil im Onlineshop ist von hoher Qualität. Im ganz oben verlinkten Inline Skates Test der Stiftung Warentest war ebenfalls ein Produkt von Rollerblade dabei. Hier geht es zum Shop: rollerblade.com

Das Unternehmen Ultrasport produziert Fitnessbikes, Laufbekleidung, Fahrräder, Trampolin, Zelte und viele weitere Produkte rund um den Outdoorbereich und Sportbereich. Es gibt keinen eigenen Onlineshop, stattdessen werden die Produkte über Händler vermarktet. Aber es gibt eine Unternehmenshomepage, auf der man sich einen Überblick über die Artikel verschaffen kann: Ultrasport.net

Das Unternehmen Oxelo vertreibt seine Inlineskates weltweit, beispielsweise beim bekannten Store Decathlon. In Deutschland ist das zumindest der Vertriebspartner. Oxelo Inlineskates sind entsprechend hochwertig aber zu einem günstigen Preis erhältlich. Dennoch hat die Firma eine Homepage, auf die wir im Folgenden verlinken: oxelo.com

Anders als Rollerblade hat sich Salomon nicht auf Inlineskates spezialisiert. Stattdessen versteht sich Salomon darauf, eine Vielzahl an interessanten Sportartikeln zu sehr guten Preisen anzubieten. Insbesondere letzteres ist bei Salomon also das Hauptkriterium zum Kauf. Der Inline Skates Test der Stiftung Warentest hat auch Modelle von Salomon im Testbericht dabei gehabt. Wir haben diesen Oben in der Tabelle verlinkt. Hier geht es zur Webseite: Salomon.com

Das Unternehmen K2 hat sich dem Skating verschrieben und bietet entsprechende Produkte dazu an. Dazu gehören neben Inlineskates beispielsweise auch Eislaufskates, Helme, Taschen und weitere Artikel. Im Inline Skates Test vom Verbrauchermagazin „Konsument“ war auch ein Modell von K2 mit dabei. Hier geht es zu der Webseite von K2: k2skates.com

Inlineskates von Bauer sind vor allem im Hobbybereich sehr begehrt. Das Unternehmen hat dort jahrzehntelange Erfahrung. Es handelt sich bei Bauer um ein amerikanisches Unternehmen. Machen Sie sich von der Professionalität und der hohen Wertigkeit der Produkte selbst ein Bild, indem Sie die Homepage besuchen: Bauer.com

Wo günstige Inline Skates kaufen?

Es gibt viele Inline Skates Tests da draußen. Doch nur wenige gehen wirklich auf die Vielfalt der Angebote ein. Wir zeigen Ihnen im Folgenden, wo Sie günstige Inlineskates kaufen können – das klappt nämlich nicht nur online, sondern auch offline:

LidlAldiRealEbaySportscheckIntersportDecathlon

Der Lebensmitteldiscounter Lidl bietet in ganz Deutschland mit mehreren Filialen unzählige Produkte rund um den Haushalt an. Der Fokus liegt dabei auf Lebensmitteln, aber auch andere Mittel für den Haushalt sind dauerhaft verfügbar, zum Beispiel Waschmittel und Shampoo. Zum Standardsortiment kommt ein wechselndes Sortiment, was sich der Saison anpasst. Hier finden sich jedes Jahr günstige Inlineskates. Zur Webseite: Lidl.de

Lidl Inline Skates Civit

Lidl Inline Skates

So ähnlich wie Lidl ist auch Aldi gestrickt. Bei Aldi handelt es sich um einen in ganz Deutschland durch unzählige Filialen vertretenen Lebensmitteldiscounter, der vor allem durch günstige Preise lockt. Die günstigen Preise gelten auch im Geschäft mit Saisonartikeln, zu denen je nach Saison auch Inline Skates gehören. Schauen Sie bei Aldi vorbei: aldi-sued.de

aldi

Anders als Lidl und Aldi fokussiert sich Real nicht alleine auf Lebensmittel. Stattdessen gibt es bei dem Riesen-Supermarkt praktisch alles zu kaufen, was man zum Leben, für das Hobby und zum Arbeiten braucht: Computerzubehör, Kleidung, Fahrräder und viele weitere Artikel sind dauerhaft im Sortiment. Dazu zählen natürlich auch Inliner. Verschaffen Sie sich von den großen Sortiment selbst einen Eindruck: real.de

Real

Wer kennt es nicht, das weltgrößte Auktionshaus eBay. Hier finden sich neben gebrauchten Produkten auch viele neue Produkte von diversen Herstellern aus aller Welt. Der hohe Konkurrenzdruck sorgt für günstige Preise. Selbstverständlich finden Sie hier auch Inlineskates. Schauen Sie bei eBay vorbei und suchen Sie nach dem gewünschten Produkt: ebay.de

Der Onlinehändler Sportscheck, der auch über ein paar Filialen verfügt, bietet ein sehr großes Sortiment aus dem Sportbereich an. Anders als bei der Konkurrenz liegt der Fokus dabei auf der Sportkleidung. Nichtsdestotrotz gibt es Sportartikel bzw. Sportgeräte wie Inlineskates ebenfalls zu kaufen. Hier geht‘s zum Onlineshop: Sportscheck.com

Der Sportartikeleinzelhändler Intersport ist in Deutschland mit mehreren Filialen vertreten und betreibt einen dazu passenden Onlineshop. Anders als beim Discounter findet man hier auch hochwertige Ware für Fortgeschrittene und Profis. Entsprechend wird man hier fündig, was speziellere Inlineskates betrifft: Intersport.de

Intersport

Der Sportartikelhändler Decathlon, der überwiegend im Einzelhandel aktiv ist und dadurch bekannt wurde, bietet Sportartikel für über 70 Sportarten in seinen Geschäften an. Kein Wunder, dass es darunter auch Sportartikel rund um das Inlineskating gibt. Hier geht es zum Onlineshop von Decathlon: Decathlon.de

Decathlon kaufen

Inline Skaten lernen: So geht’s

Inline Skaten lernenJe nachdem, inwieweit man mit sich selbst zufrieden ist, ist es mehr oder weniger schwer, Inlineskaten zu lernen. Das einfache Fahren und Bremsen ist nach wenigen Minuten erlernbar. Für manche Tricks hingegen muss man wochenlang oder jahrelang üben, um sie perfekt zu beherrschen.

Um anzufangen empfehlen wir Ihnen, sich nach dem Anlegen der passenden Schutzkleidung und dem Anziehen der richtigen Inlineskates, auf die Inlineskates zu stellen und einfach mal los zu rollen, auf ebener und freier Fläche. Nun können Sie Bein für Bein heben und es bei jedem Schritt nach außen drücken. So gewinnen Sie an Fahrt. Bremsen würden wir als Anfänger mit der Fersenbremse oder, indem wir z.B. gegen einen Bordstein oder gegen einen Baum fahren und uns daran festhalten.

Um eleganter zu bremsen, diverse Tricks zu lernen und ruhiger zu fahren, empfehlen wir Ihnen, sich ernsthaft mit dem Thema Inlineskating auseinandersetzen und beispielsweise die folgenden Videos anzuschauen.

Bremsen lernenFahren lernen

Die wichtigsten Meisterschaften

Inlineskating hat sich inzwischen zum Massensport entwickelt. Er wird weltweit ausgeübt. Deshalb gibt es natürlich auch dazu passende Wettbewerbe. Ein Beispiel ist der jährliche Winterclash Wettbewerb, ein Contest für aggressives Inlineskating. Außerdem gibt es zum Beispiel die bekannte Rollerblade 10K Challenge oder diverse Marathons mit Inlineskates. Eine kurze Suche im Internet findet sicher auch einige Treffer für einen Inline Skate Contest bei Ihnen in der Nähe.

Kurze Fragen & Kurze Antworten

Uns erreichen bezüglich unseres Inline Skates Test immer wieder relativ ähnliche Fragen. Um Ihnen einen Schritt voraus zu sein, haben wir die häufigsten Fragen in den folgenden Absätzen aufgeführt und mit einer kurzen Antwort versehen:

Ab wann Inline Skates?Im Regen fahren: Was beachten?Warum haben Inline Skates 4 Rollen?Wann wurden Inline Skates erfunden? Wie viel kosten Inline Skates?

Inlineskates können Sie bereits fahren, wenn Sie laufen können. Grundsätzlich gibt es demnach kein geeignetes Einstiegsalter. Sie können Inlineskating in jedem Alter lernen. Die meisten Kinder lernen das Inline Skaten zwischen dem fünften und neunten Lebensjahr.

Kinder Mädchen

Wenn Sie mit Inlineskates im Regen fahren, dann haben Sie dasselbe Problem, wie mit jedem anderen „Fahrzeug“ auch: Die Haftung auf dem Boden ist vermindert. Bei Asphalt und Stein wirkt sich das kaum negativ aus. Alle glatten Oberflächen jedoch sind bei Nässe deutlich rutschiger.

Inlineskates haben vier Rollen, weil dadurch eine optimale Lastverteilung gewährleistet wird. Das ist notwendig, wenn beispielsweise über Objekte oder über Absätze gefahren wird. Es wird sichergestellt, dass die Fußsohle nicht den Boden berührt.

Inlineskates wurden ungefähr Ende des 18. Jahrhunderts erfunden.

Der Preisbereich bei Inlineskates variiert stark. Es gibt Inlineskates für 50 €, Sie können problemlos aber auch über 500 € loswerden. Erstere eignen sich vielleicht für den Einstieg, letztere brauchen wirklich nur die Profis.

Alternativen und ähnliche Produkte

Sie reizt das Prinzip des Fahrens auf Rollen? Aus beliebigen Gründen möchten Sie jedoch keine Inlineskates ausprobieren? Es gibt noch genügend Alternativen, die wir im Folgenden genauer vorstellen:

RollschuheSkirollerSkateboardLongboardStuntsooterWaveboardHoverboard

Statt Inlineskates könnten Sie z.B. Rollschuhe fahren. Rollschuhe haben ebenfalls vier Rollen, die jedoch nicht hintereinander, sondern nebeneinander und hintereinander angeordnet sind – so wie beim Auto. Mehr dazu: Rollschuhe Test & Vergleich

Rollschuhe

Skiroller sind weitere Alternativen zu Inlineskates. Letztlich handelt es sich bei Skirollern um Skier, an deren Ende je eine Rolle befestigt ist. Natürlich sind Skiroller nicht so lang wie echte Ski, sodass man damit auf der Straße fahren kann. Alle Infos: Skiroller Test & Vergleich

Ein Skateboard ist ein Brett, welches mit vier Rollen, zwei an je einer Achse, ausgestattet ist. Das Skateboard ist sogar noch beliebter als Inlineskates. Der passende Beitrag: Skateboard Test & Vergleich

Mit dem Skateboard hat sich seit einigen Jahren auch das Longboard immer beliebter gemacht. Dabei handelt es sich um nichts anderes als ein langes Skateboard, mit dem es sich ruhiger fahren lässt. Mehr lesen: Longboard Test & Vergleich . Varianten mit Elektromotor findest du hier: Elektro Skateboard Test & Vergleich

Wenn Sie die Kontrolle doch lieber in der Hand haben möchten statt am Fuß, dann können wir Ihnen den sogenannten Stuntscooter ans Herz legen. Bei diesem Roller haben Sie einen Lenker, wodurch das Manövrieren deutlich einfacher erlernbar ist. Alles dazu: Stunt Scooter Test & Vergleich

Ein Waveboard ist die Kreuzung zwischen Inlineskates und Skateboard. Zwei Bretter, jedes mit einer Rolle versehen, sind über ein Drehgelenk mit einander verbunden. Jeder Fuß steht auf einem Brett. Durch periodische Drehung des Drehgelenks, ausgelöst durch Neigung der Füße, kann man sich fortbewegen. Wer genauere Infos möchte, kann unten den Link zu Wikipedia abrufen. Alle Infos: Waveboard Test & Vergleich

Das Hoverboard hat es in den letzten Jahren ebenfalls zu immer mehr Bekanntheit gebracht. Der Name ist etwas irreführend, denn das Hoverboard schwebt nicht. Stattdessen handelt es sich um nichts anderes als ein zweigeteiltes Segway ohne Lenker. Alle Infos: Hoverboard Test & Vergleich

Reviews & Empfehlungen für Inline Skates:

Erfahrungsbericht 1: Twister 80Erfahrungsbericht 2: Vapor X40R
Hier findet sich ein Review auf Englisch zu den Twister 80 Inline Skates. Bei den Twister 80 handelt es sich um Rollerblades. Zum Review:

Ein weiteres Review haben wir hier für Sie. Im Video werden die Vapor X40 R vorgestellt:

Weiterführende Links und Quellen:

 

Inline Skates Test & Vergleich 2018
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