Beste Unterwasserkamera 2018: Test, Vergleich & alle Infos

Im ersten Teil unseres Artikels informieren wir ob es einen Unterwasserkamera Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Im zweiten Teil finden Sie einen eigens von uns erstellten Unterwasserkamera Vergleich. Viel Spaß bei der Suche nach der besten Unterwasserkamera!

Direkt zur Test Übersicht   Direkt zum Produktvergleich
beste Unterwasserkamera Test

Die beste Unterwasserkamera muss farbenfrohe Aufnahmen liefern!

In der Regel sind auch alle Actioncams wasserdicht (siehe hier: Die besten Action Cams), aber uns geht es heute um die herkömmlichen Kompaktkameras. Das schöne an diesen wasserdichten Kompaktkameras ist, dass man sie auch sehr gut für die normale Fotografie im Urlaub verwenden kann.

Die Bedienung ist jedem bekannt und sie kosten meist auch nur einen Bruchteil von den Actioncams. Ideal für Hobbyfotografen und Filmer die ihre Schnorchelausflüge oder kleinen Experimente unter Wasser aufzeichnen wollen.

Unterwasserkamera Test: Die Testsieger der letzten Jahre

Herausgeber: Gibt es einen Unterwasserkamera Test? Link: Jahr:
Stiftung Warentest Ja, es gibt von der Stiftung Warentest einen Schnelltest mit nur einer Kamera 2003 Link
SRF Kassensturz Ja, es gibt einen Unterwasserkamera Test von dem TV-Magazin
ÖKO-TEST Nein, es gibt noch keinen Unterwasserkamera Test von ÖKOTest
Konsument.at Nein, Konsument habt derzeit keinen Unterwasserkamera Testbericht auf seiner Webseite
ETM Testmagazin Nein, die Prüfer von ETM haben bislang noch keinen Unterwasserkamera Test durchgeführt
Ktipp.ch Nein, aber es gibt einen redaktionellen Artikel dazu 2009 Link
Unterwasserkamera Test und Testsieger

Wir hatten leider keinen Erfolg und konnten bei unserer Recherche keinen Unterwasserkamera Test finden

Wir haben bei den oben genannten Magazinen nach einem Unterwasserkamera Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Test Übersicht ebenfalls angegeben. Da es sich bei Unterwasserkameras nicht um klassische Verbraucherprodukte handelt wurden sie bisher leider nicht untersucht.

Bedenkt man wie beliebt Unterwasserkameras in den letzen Jahren geworden sind finden wir es verwunderlich, dass sich noch keine der renommierten Prüf-Organisationen diesem Thema angenommen hat. Um Ihnen zumindest eine kleine Entscheidungshilfe liefern zu können empfehlen wir diesen Vergleich vom Youtube-Kanal Finderly:

https://www.youtube.com/watch?v=g4zmlyJB-lI

Mehr Infos zu den Testberichten

Unterwasserkamera Vergleich: Nikon, Easypix, Rollei & weitere

Es beginnt nun unser Unterwasserkamera Vergleich. Zur Beurteilung der Produkte dienten öffentlich verfügbare Produktinformationen der Hersteller und bestehenden Kundenbewertungen. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild. Die Unterwasserkameras wurden von uns nicht in der Praxis getestet.

Für einen objektiven Unterwasserkamera Vergleich haben wir 6 Kameras anhand der wichtigsten Kriterien verglichen. Der wichtigste Aspekt betraf die Tauglichkeit unter Wasser. Die meisten Kameras schießen ihre Bilder problemlos bis 15 Meter Tiefe. Weiter unten wird es für viele schon kritisch. Mit welcher Auflösung dabei die Fotos und Videos aufgenommen werden, war für uns ebenso relevant.

Das Display sollte eine ausreichende Größe und Beleuchtung bieten, um sich gleich unter Wasser die Ergebnisse ansehen zu können. Beim Speichermedium beziehen wir uns auf die maximale Kapazität und welcher Kartentyp (SD, SDHC usw.) verwendet werden darf. Für den späteren Datentransfer oder eine direkte Präsentation am Fernseher, sollte eine gute Unterwasserkamera auch über die nötigen Anschlüsse verfügen.

KAUFTIPP
Olympus Tough TG-5 Digitalkamera (12 Megapixel, 25-100mm 1: 2,0 Objektiv, Feld-Sensorsystem, GPS, Manometer, Temperatursensor, Kompass) rot
PREISTIPP
Nikon Coolpix W100 Kamera weiß
Easypix 10012 Unterwasser Digitalkamera Aquapix W1024-I Splash in Eisblau
Rollei Sportsline 100 - vielseitige Digitalkamera mit 20 MP, 4-fach optischem Zoom, spritzwasserfest und wasserdicht bis zu 10 Meter mit Foto-Zeitraffer-Funktion - Blau
Panasonic LUMIX DMC-FT30EG-K Outdoor Kamera (16,1 Megapixel, 4x opt. Zoom, 2,6 Zoll LCD-Display, wasserdicht bis 8 m, 220 MB interne Speicher, USB) schwarz
Hersteller
Olympus
Nikon Coolpix
Easypix
Rollei
Panasonic
Produkt
TG-5
W100
Aquapix W1024-I Splash
Sportsline 100
LUMIX DMC-FT30EG-K
Kaufempfehlung Unterwasserkamera Test
 Unterwasserkamera Test Testergebnis
Wasserdicht bis
15 Meter
10 Meter
3 Meter
10 Meter
8 Meter
Auflösung
12 Megapixel, 4K-Videos, 4-fach optischer Zoom
13,2 Megapixel, Full HD, 3-fach optischer Zoom
16 Megapixel (interpoliert), Video verfügbar, 4-fach digitaler Zoom
20 Megapixel, HD-Videos, 4-fach optischer Zoom
16,1 Megapixel, HD Videos, 4-fach optischer Zoom
Display
3 Zoll
2,7 Zoll LCD-Monitor
6,1 cm LTPS LCD
9,6 cm LCD Panel
2,6 Zoll LCD-Display
Speichermedium
SD-Karte
SD-Karte
SD-Karte
SD-Karte
SD-Karte
Anschlüsse
HDMI, USB, WiFi
USB, HDMI
USB
USB
micro USB
Preis
405,01 EUR
136,99 EUR
49,99 EUR
116,85 EUR
122,99 EUR
KAUFTIPP
Olympus Tough TG-5 Digitalkamera (12 Megapixel, 25-100mm 1: 2,0 Objektiv, Feld-Sensorsystem, GPS, Manometer, Temperatursensor, Kompass) rot
Hersteller
Olympus
Produkt
TG-5
Kaufempfehlung Unterwasserkamera Test
Wasserdicht bis
15 Meter
Auflösung
12 Megapixel, 4K-Videos, 4-fach optischer Zoom
Display
3 Zoll
Speichermedium
SD-Karte
Anschlüsse
HDMI, USB, WiFi
Preis
405,01 EUR
PREISTIPP
Nikon Coolpix W100 Kamera weiß
Hersteller
Nikon Coolpix
Produkt
W100
 Unterwasserkamera Test Testergebnis
Wasserdicht bis
10 Meter
Auflösung
13,2 Megapixel, Full HD, 3-fach optischer Zoom
Display
2,7 Zoll LCD-Monitor
Speichermedium
SD-Karte
Anschlüsse
USB, HDMI
Preis
136,99 EUR
Easypix 10012 Unterwasser Digitalkamera Aquapix W1024-I Splash in Eisblau
Hersteller
Easypix
Produkt
Aquapix W1024-I Splash
Wasserdicht bis
3 Meter
Auflösung
16 Megapixel (interpoliert), Video verfügbar, 4-fach digitaler Zoom
Display
6,1 cm LTPS LCD
Speichermedium
SD-Karte
Anschlüsse
USB
Preis
49,99 EUR
Rollei Sportsline 100 - vielseitige Digitalkamera mit 20 MP, 4-fach optischem Zoom, spritzwasserfest und wasserdicht bis zu 10 Meter mit Foto-Zeitraffer-Funktion - Blau
Hersteller
Rollei
Produkt
Sportsline 100
Wasserdicht bis
10 Meter
Auflösung
20 Megapixel, HD-Videos, 4-fach optischer Zoom
Display
9,6 cm LCD Panel
Speichermedium
SD-Karte
Anschlüsse
USB
Preis
116,85 EUR
Panasonic LUMIX DMC-FT30EG-K Outdoor Kamera (16,1 Megapixel, 4x opt. Zoom, 2,6 Zoll LCD-Display, wasserdicht bis 8 m, 220 MB interne Speicher, USB) schwarz
Hersteller
Panasonic
Produkt
LUMIX DMC-FT30EG-K
Wasserdicht bis
8 Meter
Auflösung
16,1 Megapixel, HD Videos, 4-fach optischer Zoom
Display
2,6 Zoll LCD-Display
Speichermedium
SD-Karte
Anschlüsse
micro USB
Preis
122,99 EUR

Infos zur Bestenliste

Auf dem Markt der wasserfesten Kompaktkameras herrscht viel Bewegung. Ständig kommen neue Modelle auf den Markt. Die Bestenliste mit unseren Empfehlungen aktualisieren wir in regelmäßigen Abständen. Ungefähr einmal pro Jahr kontrollieren wir ob die Produkte noch im Handel erhältlich sind. Falls nein, nehmen wir sie aus unserem Vergleich und ersetzen sie durch aktuelle wasserdichte Digitalkameras.

Bestenliste Unterwasserkamera wasserfest


Häufig gestellte Fragen zu wasserfesten Kompaktkameras

In unserem Beitrag behandeln wir 3 Sachgebiete. Im ersten Teil konnten Sie sehen ob es einen Unterwasserkamera Test von Verbraucher-Zeitschriften gibt. Im zweiten Teil haben wir diverse Modelle verglichen und nun beantworten wir die am häufigsten gestellten Fragen.

Geschichte der Unterwasserfotografie

Die Geschichte der Unterwasserfotografie geht weit in die vergangenen Jahrhunderte zurück, nachweislich bis mindestens in das Jahr 1856. Denn in diesem Jahr nahm William Thompson, ein Brite, die weltweit ersten Unterwasserfotografien auf. Als Begründer der Unterwasserfotografie gilt hingegen der Franzose Louis Boutan, zusammen mit Joseph David, ein Mechaniker.

Unterwasserfotografie

Die beiden erstellten im Jahr 1893 in der französischen Meeresbucht Banyuls-sur-Mer entsprechende Unterwasseraufnahmen. Louis Boutan ist damit auch zum Namensgeber von einem bedeutenden deutschen Unterwasserfotowettbewerb („Kamera Louis Boutan“) geworden. Unterwassermotive wurden wenige Jahre später im Jahr 1908 das erste Mal fotografiert. Den ersten Unterwasserfilm gab es ebenfalls ein paar Jahr später, im Jahr 1915. Mit einem Kamerablitz auf Basis von Magnesium konnte ab 1923 auch unter künstlichem Licht unter Wasser gearbeitet werden.

Das erste Buch über Unterwasserfotografie gab es im Jahr 1939 und die erste kommerziell erhältliche Unterwasser-Kleinbildkamera wurde 1957 konstruiert – die Lizenz der Kamera ging 1963 an den Hersteller Nikon, der damit die Nikonos vermarktete.

Seit den neunziger Jahren gibt es für diverse Kleinbild und Spiegelreflexkameras Unterwassergehäuse, dasselbe gilt für Digitalkameras ab dem Jahr 2010 bzw. ab deren Durchbruch.

Absorption des Farbspektrums

Aufnahmen unter Wasser sehen aufgrund der unterschiedlichen Absorption des Farbspektrums anders aus, als Aufnahmen an der Luft – trotz gleicher Sonneneinstrahlung. Der Grund ist, dass das Spektrum des Lichts mit steigender Wassertiefe unterschiedlich stark absorbiert wird. Die kurzen Wellenlängen bzw. das blaue Licht erfahren den geringsten Absorptionseffekt.

Farbspektrum blaustich

Typischer Blaustich bei einer Unterwasseraufnahme

Es dringt bis etwa 60 m Wassertiefe vor, ist danach aber total absorbiert worden. In der Fachsprache ist dann von dem englischen Begriff „extinction“ die Rede, was auf Deutsch etwa so viel heißt wie „Auslöschung“. Am andern Ende des Spektrums sichtbaren Lichts findet sich das rote Licht. Es wird ab einer Wassertiefe von 5 m total absorbiert. Die Bereiche Orange, Gelb und Grün liegen zu etwa gleichen Abständen dazwischen: Orange geht bis 15 m, Gelb bis 30 m und Grün bis 50 m Wassertiefe.

Diese unterschiedliche Absorption des Farbspektrums sorgt für je nach Tiefe unterschiedliche Lichtverhältnisse bzw. unterschiedliche Farbstiche in den Fotografien. Um diesen Farbeindruck auszugleichen, kann beispielsweise mit entsprechenden Farbfiltern gearbeitet werden.

Das klappt jedoch nur bis zu einer Tiefe von 5 m, danach fehlt beispielsweise das rote Licht vollständig. Die Absorption findet übrigens nicht plötzlich, aber auch nicht ganz linear statt. D.h., dass bereits ab 1 m Wassertiefe der Rotanteil spürbar nachlässt.

Wie funktioniert eine Digital-Kamera?

Die Funktion einer Digitalkamera ist prinzipiell ganz schnell erklärt: Ein Bildsensor, vergleichbar mit der Netzhaut unseres Auges, zeichnet das auf ihn durch eine Optik fallende Bild auf. Es wird digital gespeichert. In der Praxis ist das alles natürlich viel komplizierter. Außerdem gibt es inzwischen viele verschiedene erweiterte Funktionen und diverse Arten von Digitalkameras bzw. Unterwasserkameras. Eine detaillierte Erklärung geben wir am besten, indem wir denken, wir seien das Licht selbst:

Angenommen, wir wären ein Lichtstrahl, vereinfacht gesagt ein Lichtteilchen, welches gerade von einer Koralle reflektiert wurde und sich auf direktem Weg zur Linse einer Unterwasserkamera befindet. Beim Übergang von Wasser zu Linse verändern wir unsere Richtung: Der Lichtstrahl wird gebrochen. Das ganze passiert in dem Objektiv der Kamera gleich mehrmals.

Das Objektiv bestimmt, welche Lichtstrahlen auf den Sensor treffen. Auf diesen treffen wir als Lichtstrahl, nachdem wir durch das Objektiv geflogen sind, ebenfalls. Je nach Bildsensor lösen wir dabei einen bestimmten physikalischen Vorgang aus. Bei einem CMOS Sensor sorgen wir z.B. dafür, dass eine Fotodiode je nachdem, wie intensiv unser Licht ist, unterschiedlich stark Strom leitet.

Die Elektronik registriert diese unterschiedlichen Spannungen an den Fotodioden: Jede Fotodiode ist ein Pixel. Wird der Auslöser gedrückt, werden alle Werte auf einmal in ein Register geschoben und weiterverarbeitet: Durch Zuweisung der einzelnen Spannungswerte der Dioden zu Helligkeitswerten entsteht in unserem vereinfachten Fall ein Grauwertbild.

Die optische Reise als Lichtstrahl ist hier schon zu Ende. Die Elektronik der Kamera speichert unser Grauwertbild auf einem Datenträger, in der Regel ist das eine SD Speicherkarte. Von dort aus kann das Bild allen anderen Endgeräten zur Verfügung gestellt werden – beispielsweise dem Computer zu Hause.

Erklärung wichtiger Begriffe & Kennzahlen

Gerade haben Sie erklärt bekommen, wie eine Digitalkamera grundsätzlich funktioniert. Im Zusammenhang mit der technischen Funktion tauchen unterschiedliche Begriffe und Kennzahlen auf, denen wir uns im Folgenden widmen:

ZoomAuflösungVerschlussgeschwindigkeitBrennweiteInterne SpeicherBlende

Der Zoom einer Unterwasserkamera ist bei günstigen Modellen ausschließlich digitaler Natur. Konkret heißt das, dass sich seitens des Objektivs gar nichts verändert. Was bei einem digitalen Zoom eigentlich passiert ist, dass ein Bildausschnitt des Standardbildes vergrößert wird. Das bedeutet automatisch auch, dass der optische Zoom immer einem Verlust von Bildqualität bzw. von Auflösung entspricht.

Teurere Kameras hingegen erlauben es, die Optik der Unterwasserkamera anzupassen und realisieren auf diese Weise die Möglichkeit, optisch zu zoomen, indem die Brennweite des Objektivs verändert wird. Die Rede ist entsprechend von einem optischen Zoom. Der Verlust der Bildqualität bleibt hier aus technischen Gründen meist auf einen geringeren Lichteinfall beschränkt, die Auflösung ist nach wie vor dieselbe.

Die Auflösung einer Kamera bzw. einer Unterwasserkamera beschreibt, wie viele Pixel ein Bild oder ein Video maximal breit und hoch ist. Das Produkt der beiden Werte ergibt die Anzahl aller Pixel. Ein Beispiel eliminiert eventuelle Unklarheiten sofort: Eine Full-HD Kamera kann Videos bis zu einer Auflösung von Full-HD, also mit einer Auflösung von 1920 × 1080 bereitstellen.

Das entspricht einem Bild mit 1920 Pixeln in der Breite und 1080 Pixeln in der Höhe. Multipliziert man beide Werte, kommt man auf etwas über 2 Millionen Pixel bzw. zwei Megapixel. Moderne Kameras haben Bildsensoren mit über 20 Megapixel. Die Elektronik der Kamera macht aus den auf dem Sensorareal vorhandenen Pixeln das gewünschte Format und begrenzt dieses auch aus Gründen der Performance beispielsweise auf unsere zwei Megapixel.

Digitalkameras haben entweder einen elektronischen oder einen optischen Verschluss. Der Verschluss ist das, was man beim Drücken auf den Auslöser als „Klack“ zu hören bekommt: Die Öffnung an der Linse wird mechanisch geschlossen, sodass kein weiteres Licht mehr einfallen kann: Der mechanische (oder optische) Verschluss.

Was insbesondere bei früheren Kameras, die rein physikalisch bzw. chemisch funktionierten, für qualitativ hochwertige Fotos unabdingbar war, spielt bei Digitalkameras rein theoretisch keine Rolle mehr. Der elektronische Verschluss – letztlich handelt es sich dabei um nichts anderes als eine kurze Momentaufnahme der Werte der einzelnen Pixel des Bildsensors – ersetzt den optischen Verschluss.

Dennoch ist die Verschlussgeschwindigkeit wichtig. Je schneller die Kamera den Verschluss schließen kann, desto weniger Bildfehler und Verfälschungen sind durch zusätzlich einfallendes Licht vorhanden.

Die Brennweite einer Kamera beschreibt, wie weit der Brennpunkt vor dem Objektiv liegt. Gemeint ist damit der Brennpunkt des Lichts, das ist der Punkt, an dem sich die Lichtstrahlen der Kamera kreuzen.

Man kann sich jetzt schon leicht denken, welchen Zusammenhang es zwischen der Brennweite und dem Öffnungswinkel gibt: Je größer die Brennweite ist, desto weiter liegt der Brennpunkt vor dem Objektiv und desto enger ist der Schnittwinkel bzw. der Öffnungswinkel.

Eine große Brennweite führt also zu einem kleinen Öffnungswinkel. In der praktischen Anwendung bedeutet das: Große Brennweiten sind Teleobjektive, kleine Brennweiten Weitwinkelobjektive. Objektive mit variabler Brennweite nennt man Zoomobjektive. Hier kann über das interne Verschieben von diversen Linsen die Brennweite variabel verändert werden.

Der interne Speicher eine Digitalkamera dient beim Schreiben auf die Speicherkarte als Zwischenspeicher oder, falls keine Speicherkarte vorhanden ist, als vorübergehender persistenter Speicher. Je größer der interne Speicher ist, desto teurer ist die Digitalkamera.

Unserer Meinung nach spielt der interne Speicher bis auf die genannte Pufferwirkung heute keine Rolle mehr. Der Einsatz von Speicherkarten hat sich bewährt, außerdem ist Speicher heute viel billiger geworden.

Die Blende einer Kamera steuert, wie viel Licht in das Objektiv einfällt. Eine offene Blende, angegeben durch eine kleine f-Zahl, z.B. f/1.8, sorgt für einen großen Lichteinfall und damit für gute Aufnahmen selbst bei schlechten Lichtverhältnissen. Der Nachteil an einer offenen Blende ist eine sehr geringe Schärfentiefe. Das kann man sich jedoch, beispielsweise bei Portraitaufnahmen, zu Nutze machen.

finDenn durch geringe Schärfentiefen bzw. Schärfenuntiefe kann man die Aufmerksamkeit des Nutzers auf bestimmte Objekte im Bild lenken. Unterwasserkameras wie lassen selten eine Manipulation der Blende zu. Bei Digitalkameras gehört die Einstellung der Blende hingegen zum minimalen Standard.

Kurze Fragen & Kurze Antworten

Manche Fragen lassen sich recht schnell beantworten. Wir haben solche Fragen in diesem Abschnitt für dich zusammengefasst.

Einweg-Unterwasserkameras zu empfehlen?Action Cam oder wasserfeste Kompaktkamera?Unterwasserkamera fürs Tauchen?Unterwasserkamera fürs Angeln?Mit Smartphone unter Wasser fotografieren?Wie tief damit tauchen: Bis 10m, 30m oder noch tiefer?Wasserdruck in bestimmter Tiefe berechnen?Gibt es gute Kameras unter 100 € bzw. unter 150€?Gehäuse für normale Digicam sinnvoll?Empfehlung für Kinder

Einweg-Unterwasserkameras zu empfehlen?

Im Vergleich zu einfach, nicht wassergeschützten Digitalkameras, sind unsere vorgestellten Modelle preisintensiver. Falls Sie nur hier und da mal ein paar Aufnahmen unter Wasser schießen wollen, könnte Ihnen auch eine Einweg-Unterwasserkamera ihren Dienst erweisen.

Achten Sie auch hier auf vorhandene Erfahrungsberichte und Tests. Alternativ können Sie Ihre bisherige Kompaktkamera auch in einer Hülle für Unterwasser-Aufnahmen stecken. Diese sollte ebenfalls luftdicht abschließen und dennoch ein leichtes Auslösen ermöglichen.

Einweg Unterwasserkamera DM Rossmann

Action Cam oder wasserfeste Kompaktkamera?

Eine wasserfeste Kompaktkamera dient in erster Linie der Aufnahme von Bildern. Wenngleich das Filmen auch oft eine Option ist, so ist die Video-Qualität von guten Action Cams meist nicht zu erreichen. Bedenken Sie dabei auch, dass wasserfeste Kameras meist nur bis maximal 15 Meter in der Tiefe zu gebrauchen sind. Oft auch nur bis 3 oder 5 Meter.

Gerade als Taucher will man mit Sicherheit auch mal weiter absinken. Natürlich ist es immer eine Frage von Preis und Leistung. Schlussendlich entscheidet jedoch Ihre Absicht, also was Sie mit der Kamera fotografieren bzw. filmen wollen.

Unterwasserkamera fürs Tauchen?

Die Unterwasserwelt ist absolut faszinierend und sie offenbart uns unglaublich schöne Tiere sowie Pflanzen. Natürlich entsteht dabei das Bedürfnis, diese Momente für immer festzuhalten. Entweder auf Bildern oder mit Videos. Für Letzteres empfehlen wir die sogenannten Action Cams bzw. Actionkameras. In der Regel gelten sie als wasserdicht bis zu einer bestimmten Tiefe und eignet sich somit fürs Tauchen. Sie sind wirklich gut darin Videos in HD, Full HD oder sogar 4K aufzunehmen. Bei Fotos versagen sie aber oftmals.

Dafür empfehlen wir Ihnen Kompaktkameras mit einem speziellen, wasserdichten Gehäuse zu kaufen. Es gibt auch noch die Alternative einer zusätzlichen Schutzhülle. Ob sich diese als wirklich praktisch erweist, hängt sehr stark von der verwendeten Hülle und der Kompaktkamera ab.

Für Spiegelreflexkameras gibt es ebenfalls solche Schutzhüllen zum Tauchen. Jedoch sind sie unter Wasser sehr unhandlich und Sie müssen sich neben dem Fotografieren auch noch auf das Schwimmen konzentrieren.

Unterwasserkamera fürs Angeln?

Bei unserer Recherche fanden wir dazu die Firma Water Wolf, die hierfür verschiedene Lösungen anbietet. Dazu wird eine kleine Kamera an der Angelschnur befestigt, sodass sie in Richtung des Hakens filmt. Später können Sie das Videomaterial am PC auswerten und mit etwas Glück das Anbeissen des Fisches genau nachverfolgen. In diesem Video seht man es sehr gut:

https://www.youtube.com/watch?v=nRWiJwD0xCA

Unter Wasser filmen zu können ist das eine, doch als Angler benötigen Sie eine Aufnahme in Echtzeit. Plus eine Möglichkeit den Blickwinkel der Kamera oberhalb des Wassers sehen zu können. Das Unternehmen KKmoon verkauft dazu eine wasserdichte Kamera mit Kabelübertragung. Diese führt hinauf zu einem 7 Zoll TFT-Farbdisplay, sodass Sie die Bewegungen unter Wasser direkt mit verfolgen können. Ein perfektes Zubehör, um als Angler unter Wasser zu filmen. Dieses Modell ansehen

Mit Smartphone unter Wasser fotografieren?

Vereinzelt werden Smartphones so wasserdicht produziert, dass sie keinen zusätzlichen Schutz benötigen. Den Regelfall stellt dies allerdings nicht dar. Und so sollten Sie sich vorab genau informieren. Eine Schutzhülle für Fotografien unter Wasser, die gibt es für fast jedes Smartphone zu kaufen. Achten Sie hierbei unbedingt auf die Rezensionen. Für eine große Tiefe sind Smartphones und die jeweiligen Hüllen aber nicht konzipiert. Sie eignen sich wenn überhaupt für ein paar Schnappschüsse beim Schnorcheln.

Wie tief damit tauchen: Bis 10m, 30m oder noch tiefer?

Tatsächlich gibt es Unterwasserkameras oder Unterwassergehäuse für Digitalkameras, die eine Tauchtiefe bis zu 30 m und mehr erlauben. Bis zu Tiefen um die 50 m funktionieren noch manche Spezial Gehäuse aber im wasserfeste Kompaktkameras funktionieren hier meist nicht mehr.

Schnorchler kommen ohnehin selten tiefer als 5 m Wassertiefe. Für Scuba Diver sind 20-30 Meter keine Seltenheit. Abgesehen von der körperlichen Verfassung, der Erfahrung und der technischen Ausrüstung für das Tauchen alleine kommt es bei Tiefen ab 10 m zu starken Veränderungen der Lichtverhältnisse, bedingt durch die oben beschriebene spektrale Absorption.

Nun muss man also nicht nur Erfahrungen als Taucher, sondern auch noch Erfahrungen als Fotograf haben und über die entsprechende Ausrüstung verfügen. Sollten Sie eine wasserfeste Kompaktkamera für das gelegentliche Schnorcheln im Urlaub suchen reicht es meist aus wenn diese bis 10 Meter wasserdicht ist.

Wasserdruck in bestimmter Tiefe berechnen?

Um den Wasserdruck in einer bestimmten Tiefe zu berechnen, gibt es eine ganz einfache Formel. Wir haben sie oben schon implizit erwähnt: Pro Meter Wassertiefe entsteht ein Zehntel Bar Druck. Um von der Wassertiefe auf den Druck zu rechnen, teilen Sie die Wassertiefe in Metern einfach durch 10. Das Ergebnis ist der Wasserdruck in Bar.

Vergessen Sie nicht, zu dem Wasserdruck unter Wasser den atmosphärischen Druck, der schließlich auf dem Wasser lastet, hinzuzuziehen. Wenn es nicht genau sein muss, empfehlen wir hier einen Wert von etwa einem Bar. Weitere Details zur Berechnung, veranschaulicht durch übersichtliche Graphen, finden Sie auf einer Seite über die Beziehung zwischen Druck und Tiefe der Universität Bochum: Link

Gibt es gute Kameras unter 100 € bzw. unter 150€?

Ja, es gibt gute Unterwasserkameras für unter 100 € bzw. für unter 150 €. Wobei gut natürlich relativ ist, denn bei derart günstigen Kameras werden Ihnen vor allem die Lichtverhältnisse in größeren Wassertiefen wie 3m kleine Probleme bereiten. Dennoch kann man, z.B. für das Familienalbum, ansehnliche Aufnahmen mit solch günstigen Kameras erzielen.

Auch für das ein oder andere YouTube-Projekt sind solche Kameras ausreichend. Wer hingegen einen YouTube-Kanal aufmachen möchte, der sich allein mit der Unterwasserfotografie oder beispielsweise mit dem Tauchen beschäftigt, der darf gerne ein paar Euros mehr hinlegen. Ein guter Tipp ist an dieser Stelle erneut: Lassen Sie sich nicht von der Auflösung blenden!

Eine hohe Auflösung sagt nur sehr wenig über die tatsächliche Bildqualität der Kamera aus. Viel wichtiger sind praktische Beispiele, wie Aufnahmen von Nutzern, Rezensionen oder die technischen Daten zu Blende, Sensor und Objektiv.

Gehäuse für normale Digicam sinnvoll?

Profi Unterwasserkamera mit GehäuseJe nach Anforderung ist ein Unterwassergehäuse für die normale Digitalkamera durchaus sinnvoll. Unserer Meinung nach ist es, je nachdem, über welche Digitalkamera Sie verfügen, sogar der Neuanschaffung einer Unterwasserkamera vorzuziehen. Wenn Sie z.B. bereits über eine sehr gute Digitalkamera verfügen, wie eine Systemkamera mit auswechselbarem Objektiv aktueller Generation und großem Bildsensor, dann sollten Sie sich keine Unterwasserkamera anschaffen, die weniger kostet, als die Kamera gekostet hat.

Sie wird Ihnen schlechtere Bilder liefern, als wenn Sie Ihre vorhandene Kamera in ein passendes Unterwassergehäuse stecken. Der Nachteil von Unterwassergehäusen ist unserer Meinung nach lediglich der eingeschränkte Bedienungskomfort und die umständliche Nutzung. Letztere wird vor allem durch die Größe bedingt, aber auch durch die Konstruktion selbst. Denn normale Digitalkameras sind nicht auf die Nutzung unter Wasser bzw. auf die Nutzung in einem voll geschlossenen Gehäuse ausgelegt.

Beispielsweise bietet selbst ein gutes Unterwassergehäuse nicht die Möglichkeit, die Objektivringe zu drehen. Sie müssen bei einem Unterwassergehäuse eventuell also auf Funktionsumfang verzichten bzw. die notwendigen Einstellungen an der Oberfläche über Wasser vornehmen.

Empfehlung für Kinder?

Wenn Sie eine Unterwasserkamera für Ihr Kind suchen, beispielsweise als Weihnachts- oder Geburtstagsgeschenk, dann empfehlen wir Ihnen eine günstige Action-Kamera, die für Aufnahmen unter Wasser geeignet ist.

Der Vorteil an Action-Cams ist ihre hohe Robustheit und ihre geringe Baugröße sowie ihre einfache Bedienbarkeit. Ein großer Nachteil ist hingegen das hohe Bildrauschen bei schlechten bzw. geringen Lichtverhältnissen. Aber welches Kind macht nachts im Wasser Fotos? Für Unterwasseraufnahmen im Pool oder Teich an einem sonnigen Sommertag sind die Action-Kameras sehr gut geeignet.

Interessante Produkte

Damit Sie das Letzte aus Ihrer Unterwasserkamera herausholen, empfehlen wir Ihnen, sich die folgenden Produkte als Zusatz genauer anzusehen. Das gilt insbesondere, wenn Sie vorhaben, etwas länger unter Wasser bleiben zu wollen.

TauchlampeSchnorchelsetTaucherbrilleFlossenTauchmesser

Bereits oben haben Sie von dem Problem der spektralen Absorption gehört. Neben der Möglichkeit, nahe an der Oberfläche zu bleiben, haben Sie natürlich auch die Option, künstliches Licht einzusetzen. Eine Tauchlampe ist dazu ansatzweise geeignet, bietet sie doch ein wenig Licht, obgleich der primäre Zweck eher der Orientierung und Untersuchung dient. Mehr dazu: Tauchlampe Test & Vergleich

Es kann ziemlich stören, ständig Luft holen zu müssen. Unterwasseraufnahmen ohne zusätzliche Ausrüstung werden deshalb schnell zum Problem. Günstige Abhilfe schafft hier ein Schnorchelset. Mit einem Schnorchelset können Sie knapp unter der Oberfläche unter Wasser dauerhaft atmen – so entgeht Ihnen nicht der perfekte Augenblick für Ihr Traummotiv. Alle Infos: Schnorchelset Test & Vergleich

Bevor wir es vergessen: Wenn es beim Schnorchelset nicht schon dabei war, dann empfehlen wir Ihnen unbedingt die Anschaffung einer Taucherbrille. Dank ihr können Sie unter Wasser klar sehen. Achten Sie beim Kauf darauf, dass die Taucherbrille für Ihren Kopf geeignet ist: Nehmen Sie die Taucherbrille, wischen sich die Haare aus dem Gesicht und drücken Sie sie an das Gesicht, wie wenn Sie sie tragen würden. Wenn die Taucherbrille wenige Sekunden am Gesicht verbleibt, bedingt durch den Luftdruck, dann ist sie dicht. Wenn sie sofort wieder abfällt, probieren Sie die nächste Taucherbrille aus. Unsere Favoriten: Taucherbrille Test & Vergleich

Wenn Sie schon eine Taucherbrille und ein Schnorchelset haben und es ausprobieren, dann merken sie, dass Ihnen an den Füßen noch etwas fehlt, denn Sie kommen nur langsam voran. Die Rede ist von Flossen. Bedenken Sie, dass Sie bei der Unterwasserfotografie etwas in der Hand halten, nämlich die Kamera. Um gut voran zu kommen, müssen die Beine einiges leisten. Mit Flossen an den Füßen wird die Fortbewegung im Wasser deutlich erleichtert. Mehr dazu: Flossen Test & Vergleich

Weniger für die Unterwasserfotografie, sondern eher für das Tauchen allgemein, brauchen Sie auch ein Tauchmesser. Es gehört wie die Tauchlampe zur Grundausstattung eines jeden Tauchers und kann äußerst vielfältig eingesetzt werden, z.B., um sich aus einem verfangenen Fischernetz zu retten. Der passende Beitrag: Tauchmesser Test & Vergleich

Spezielle Funktionen

Unterwasserkameras bringen wie Digitalkameras auch spezielle Funktionen mit sich, die wir in den folgenden Absätzen genau beschreiben:

BluetoothWiFiLive-ÜbertragungLichtVideofunktionRotfilterBlitz

Die Bluetooth-Funktion ermöglicht die drahtlose Übertragung von Bildern via Bluetooth. So können Sie z.B. die Fotos direkt von der Kamera an das Smartphone senden. Der Vorteil ist, dass Sie in der Kamera keine große Speicherkarte installieren müssen, da die Fotos auf dem Handy gespeichert werden.

Dasselbe, was bei Bluetooth klappt, funktioniert auch über WiFi bzw. über eine Internetverbindung. Übrigens können Sie über die Drahtloskonnektivität, sei es nun via WiFi oder Bluetooth, nicht nur Medieninhalte wie Fotos oder Videos streamen bzw. senden – es ist auch möglich, umgekehrt die Kamera über das Smartphone zu steuern.

In diesem Zusammenhang gehen wir noch einmal genauer auf die Möglichkeit der Liveübertragung ein. Bei der Liveübertragung streamt die Kamera ihr Bild via Bluetooth oder WiFi an das Smartphone oder ein anderes Endgerät. So kann ein dritter Zuschauer, z.B. oben vom Boot aus, live beim Tauchgang dabei sein.

Eine Unterwasserkamera ist zu bevorzugen, wenn sie über Licht verfügt. Insbesondere bei der Unterwasserfotografie ist Licht essenziell, da es bereits ab 1 m zu starken Lichtveränderungen kommt.

Eine Unterwasserkamera hat wie jede normale Digitalkamera auch eine Videofunktion. Hier werden mehrere Bilder pro Sekunde aufgenommen und in einem Video abgespielt. Normal sind Aufnahmeraten von 30 oder 60 Bildern pro Sekunde.

Bei Zeitlupenaufnahmen werden manchmal auch 120 Bilder pro Sekunde oder mehr aufgenommen – je nachdem, wie viel die Kamera unterstützt. Hierbei kommt es weder auf den Sensor noch auf dasObjektiv, sondern allein auf die Elektronik an.

Mit einem Rotfilter kann unter Wasser der Spektralabsorption des Rotlichts entgegengewirkt werden. Wie wir oben bereits erwähnt haben, schirmt ein Rotfilter alle anderen Farben außer Rot zu einem gewissen Anteil ab.

In der Gesamtheit wird der Anteil an Rot, der auf den Bildsensor fällt, damit wieder erhöht. Insgesamt führt der Rotfilter jedoch zu schlechteren Lichtverhältnissen. Außerdem ist ein Rotfilter ab 1 m Wassertiefe wirkungslos, da es dann gar keinen Rotanteil mehr gibt.

Auch unter Wasser kann man einen Kamerablitz gut gebrauchen, aus den nun vielfach beschriebenen Gründen der schlechten Lichtverhältnisse. Anders als ein Licht ist ein Kamerablitz nicht die ganze Zeit an, sondern blitzt nur kurz vor der Aufnahme bzw. vor dem Verschluss der Kamera auf.

Wo günstige wasserfeste Kameras kaufen?

Es gibt sehr viele Möglichkeiten Unterwasserkameras zu kaufen. Wir zeigen Ihnen im Folgenden vier Geschäfte, bei denen Sie vielleicht nicht erwartet hätten, eine Unterwasserkamera zu finden:

DMRossmannSaturn & MediaMarktAldiEbayLidl

DMWir können hierzu keine pauschale Aussage treffen, ohne die jeweilige Unterwasserkamera zu kennen. Generell sollten Sie bei sehr günstigen technischen Produkten vorsichtig sein.

Drogerien wie DM verkaufen selten hochwertige Elektronik und in diesem Fall nur wasserfeste Einwegkameras. Sie eignen sich eher zum Spaß, also in diesem Fall für ein paar Urlaubsbilder aus dem Pool oder Meer. Sie können für wenige Euro jedoch keine Profiqualität erwarten. Das trifft sowohl auf die Bildqualität, wie auch die Einstellmöglichkeiten zum Fotografieren zu.

Sollten Sie schon über eine gute Kamera samt Objektiv verfügen, ist es vielleicht möglich diese mit einem Unterwasser Gehäuse wasserdicht zu bekommen. Suchen Sie dazu nach Schutzhüllen für das Kameramodell, welche einen trockenen Aufenthalt unter Wasser versprechen. Achten Sie dabei auf die Nutzungshinweise, insbesondere die maximal erlaubte Wassertiefe. Zur Webseite: www.dm.de

Die Drogeriekette Rossmann, in Deutschland mindestens genauso bekannt wie DM, bietet von Zeit zu Zeit auch Unterwasserkameras an. Natürlich handelt es sich dabei nicht um Profiartikel, doch für den jährlichen Badeurlaub mit der Familie reichen die Geräte völlig aus. Zur Internetpräsenz von Rossmann: Rossmann.de

 

Von Media Markt und Saturn können Sie, im Gegensatz zu DM, schon eine deutlich bessere Qualität erwarten. Wenn die Sommerzeit kurz bevorsteht, sind die Unterwasserkameras häufig im Sortiment vorhanden. Sie können auch online bestellen.

Bei Saturn werden sie unter Outdoor Cams geführt. Media Markt hat dafür eine extra Kategorie eingerichtet. Siehe Unterwasserkameras. Sie sollten stets darauf achten, ob eine Outdoorkamera auch tatsächlich unter Wasser verwendet werden darf und falls ja, bis zu welcher Tiefe maximal.

Auch der Discounter Aldi hat von Zeit zu Zeit Unterwasserkameras im Angebot. Konkret handelt es sich dabei immer um ein und dasselbe Modell, eventuell von Jahr zu Jahr etwas weiterntwickelt. Der Grund: Der Discounter Aldi fokussiert sich eigentlich auf Lebensmittel, vertreibt über sein Saisonprogramm aber auch Artikel aus den Bereichen Elektronik, Werkzeug oder Autozubehör. Leider findet man zu den Modellen meist keinen gut gemachten Unterwasserkamera Test. Hin und wieder findet man dazu ein Review auf Youtube. Hier geht es zum Onlineshop von Aldi: Aldi.de

Kaum einer kennt eBay nicht: Das weltgrößte Auktionshaus wird immer mehr zum Onlinehändler und gleicht seine Geschäftsstrategie an Amazon an. So finden sich inzwischen deutlich weniger gebrauchte Artikel als noch vor wenigen Jahren. Stattdessen wird eBay zu einem Marktplatz mit sehr großer Reichweite. Der Vorteil: Es gibt sehr viele verschiedene Händler, die teilweise auch im Ausland sitzen. Für Sie als Kunde heißt das: Viel Konkurrenz, geringe Preise und hohe Angebotsvielfalt. Zu eBay: ebay.de

So ähnlich wie Aldi ist auch Lidl ein Discounter, der sich auf Lebensmittel fokussiert und von Zeit zu Zeit Saisonartikel wie zum Beispiel Werkzeug oder eben auch Digitalkameras bzw. Unterwasserkameras anbietet. Die Unterwasserkamera von Lidl zeichnet sich durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Hier geht es zur Webseite von Lidl: Lidl.de

Bekannte Hersteller

Es gibt mehrere bekannte Hersteller von Kameras und Unterwasserkameras. Im Folgenden gehen wir auf die sechs bekanntesten Hersteller genauer ein:

NikonCanonGo-ProSonyPanasonicMedionRollei

Der japanische Hersteller Nikon konzentriert sich alleine auf Digitalkameras bzw. auf Optiken. Durch diesen Fokus und durch die lange Unternehmenstradition gehört Nikon bereits lange zu den führenden Vertretern in der Kamerabranche. In der treibenden Sparte der Kameratechnik, den Spiegelreflexkameras, zählen die Nikon-Geräte gleich nach oder mit Canon zu den besten Modellen überhaupt. Hier geht es zu Nikon: Nikon.de

Der Marktführer im gerade erwähnten Bereich der Spiegelreflexkameras heißt Canon. Bereits seit Jahren ist der Platzhirsch nicht vom Thron zu stoßen und präsentiert Jahr für Jahr die neuesten Updates und die neuesten Modelle mit innovativer Technik. Profifotografen vertrauen auf Canon ebenso wie viele YouTuber. Anders als Nikon hat Canon jedoch mehrere Standbeine und produziert beispielsweise auch Kopiergeräte. Hier geht es zu Canon: Canon.de

Ein Hersteller, den es erst seit wenigen Jahren gibt, der den Trend der Zeit jedoch rechtzeitig erkannt hat: Der US-amerikanische Hersteller Go-Pro bietet unter demselben Namen eine Actionkamera-Reihe an, die in den letzten Jahren fast schon Berühmtheit erlangt hat. Wie? Durch den Boom der YouTube-Videos. Go-Pro hat den YouTube-Trend erkannt und die passende Hardware dafür bereitgestellt. Zur Webseite von Go-Pro: gopro.com

Auch Sony ist im Kamerasegment aktiv. Sony hat wie Canon mehrere Standbeine, die meisten kennen den Hersteller wahrscheinlich eher wegen der berühmten Spielkonsole-Reihe Playstation. Doch Sony baut auch Beamer, Computer und Bildschirme. Nicht zu vergessen Digitalkameras. Große Erfolge hat Sony vor allem im Bereich der spiegellosen Digitalkameras bzw. unter den DSLMs mit seiner Sony Alpha 6000 Reihe erzielt. Wir hoffen, dass bald ein Unterwasserkamera Test von einer Verbraucher-Zeitung mit Geräten von Sony erscheinen wird. Hier geht es zur Webseite: sony.de

Der Hersteller Panasonic ist mit Sony durchaus vergleichbar, beschränkt sich jedoch auf Displaypanels und bildgebende Geräte wie z.B. Digitalkameras und Fernseher. Die Digitalkameras von Panasonic spielen zwar nicht ganz vorne mit, überzeugen jedoch durch ein herausragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Zu Panasonic geht es hier entlang: Panasonic.com

Sicherlich haben Sie schon einmal von der Marke Medion gehört. Medion ist die Eigenmarke von Aldi und beispielsweise die Marke, unter der die Elektronikgeräte bei Aldi verkauft werden. Schauen Sie sich an, welche Produkte Medion gerade im Angebot hat: medion.com

Der Hersteller Rollei kommt von einem Bereich, den wir bisher noch gar nicht betrachtet haben: Das Kamerazubehör. Rollei selbst stellt eigentlich keine Kameras her, sondern kümmert sich ausschließlich um das Kamerazubehör. Das kann Rollei dafür umso besser. Das Zubehör ist auch unter Profis bekannt und überzeugt durch konstante Qualität. Einen ausführlicher Unterwasserkamera Test mit Geräten von Rollei würden wir sehr gerne einmal lesen. Zur Webseite des Unternehmens: rollei.de

Reviews & Erfahrungsberichte für Unterwasserkameras

Nachdem wir leider oben in unserer Übersicht keinen Unterwasserkamera Test bieten konnten möchten wir nun zumindest noch auf Erfahrungsberichte auf Youtube hinweisen. In den Videos sind Aufnahmen mit wasserfesten Kompaktkameras zu sehen.

Erfahrungsbericht 1: Sony DSC-TX30Erfahrungsbericht 2: Olympus - TG-860Erfahrungsbericht 2: Nikon - Coolpix S 33

Hier Unterwasser-Aufnahmen die mit der Sony DSC-TX30 gemacht worden sind.

https://www.youtube.com/watch?v=HdxXJw9kdRE

Eine Unterwasserkamera vom Markenhersteller Olympus gibt es hier ebenfalls im Review: Die Olympus TG-860. Hier geht es zum Review:

https://www.youtube.com/watch?v=E4-BjG4g1CQ

Sehr schöne Unterwasseraufnahmen sieht man in diesem Video welches mit der Nikon Coolpix S 33:

https://www.youtube.com/watch?v=B9fTooaVkEE

Weiterführende Links und Quellen:

 

 

Beste Unterwasserkamera 2018: Test, Vergleich & alle Infos
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