Im ersten Teil unseres Artikels zeigen wir die Empfehlungen unseres Kinderfahrrad Vergleich und im zweiten Teil informieren wir ob es einen Kinderfahrrad Test von großen Verbrauchermagazinen gibt. Am Ende des Beitrags finden Sie noch Antworten auf häufig gestellte Fragen und viele weitere nützliche Informationen. Viel Spaß bei der Suche nach den besten Kinderfahrrädern!

Das beste Kinderfahrrad kaufen: Worauf achten?
  • ob das Fahrrad auch straßenverkehrstauglich ist
  • ob alle Schutzfunktionen gegeben sind, wie zum Beispiel eine Rücktrittsbremse
  • dass das Design und die Farbe dem Kind auch gefällt
  • dass das Rad nicht zu schwer oder zu groß für das Alter des Kindes ist
  • dass man auch entsprechende Schutzausrüstung wie einen Helm besorgt
  • dass das Fahrrad die optimale Sitzposition ermöglicht
Kinderfahrrad Test

Sie suchen das beste Kinderfahrrad? Wir zeigen unsere Empfehlungen!

Über den Autor: Andreas Wittmann

andreas wittmann fahrradMein Name ist Andreas und ich bin leidenschaftlicher Radfahrer. Ich fahre sowohl Mountainbike als auch Rennrad und verbringe fast meine komplette Freizeit auf dem Fahrrad. Ich schreibe auf sport-und-abenteuer.de über meine liebsten Fahrradtouren und die beste Fahrradausrüstung.

Lange habe ich recherchiert um diesen Kinderfahrrad Vergleich zu schreiben. Ich hoffe meine Empfehlungen helfen Ihnen bei der Suche weiter.


Kinderfahrrad Vergleich: PUKY, Bachtenkirch & weitere

Es beginnt nun unser Kinderfahrrad Vergleich. Zur Beurteilung der Produkte dienten öffentlich verfügbare Produktinformationen der Hersteller und bestehenden Kundenbewertungen. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild. Die Kinderfahrräder wurden von uns nicht in der Praxis getestet. Manche der Räder in unserem Kinderfahrrad Vergleich eignen sich optisch eher für Mädchen als für Jungs, oft gibt es die jeweiligen Modelle aber in verschiedenen Farben. Neben dem Gewicht des Rades ist es natürlich wichtig auf die Sicherheit zu achten. Zudem ist es von Vorteil, wenn man wichtige Elemente wie Sattel und Lenker verstellen kann um sie optimal an das Kind anzupassen. Wir haben uns deshalb diese Produkt-Features für eine Vielzahl an Rädern herausgesucht.

Springen Sie direkt zu der Größe welche Sie am meisten interessiert:

12 Zoll – Kauftipp: PUKY ZL 12-1

Kaufempfehlung

Marke: PUKY
Radgröße: 12 Zoll
Bremse: Felgenbremse vorne, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Alu
Griffe: Sicherheitsgriffe mit Prallschutz
Gewicht: 8 kg

Das erste Modell in unserem Kinderfahrrad Vergleich ist das ZL 12-1 von PUKY. Dieses ist sowohl in seiner Ausstattung als auch in seinem Design auf die Ansprüche der Kinder ausgerichtet. Als Grundlage dient ein leichter Alurahmen mit kindgerechter Rahmenform. Der Lenker ist speziell an Kinderhände angepasst und mit Sicherheitsgriffen versehen. Diese sind ergonomisch und mit einem Sicherheitsstopfen an den Seiten ausgestattet. Am Rad befindet sich ein Gepäckträger und die passende Klingel wird gleich mitgeliefert. Fazit: Ein tolles Kinderfahrrad um fahren zu lernen und für gemeinsame Ausfahrten mit den Eltern.


12 Zoll – Preistipp: Bikestar – Premium 12er Classic Edition

Sale
PreisleistungssiegerMarke: bike*star
Radgröße: 12 Zoll
Bremse: Felgenbremse vorne, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Stabiler Stahlrohrrahmen
Griffe: zertifiziert giftfreie Sicherheitslenkergriffe mit Prallschutz
Gewicht: ca. 8 kg

Das bike*star Premium 12er Classic Edition besteht aus einem stabilem Stahlrohrrahmen. Eine kugelgelagerte Lenkung sorgt für ein leichtes Lenkverhalten. Der kindgerechte Lenker lässt sich in Breite und Neigungswinkel den Bedürfnissen Ihres Kindes gerecht genau einstellen. Der ergonomisch geformte Sattel bietet ebenfalls Einstellmöglichkeiten in Höhe und Neigungswinkel. Ein Rad das mitwächst, zumindest für eine gewisse Zeit. Fazit: Unser Preis-Leistung-Sieger für 12 Zoll Bikes. Hier bekommen Sie gute Qualität für wenig Geld.


Weiter geht es mit 14 Zoll Kinderfahrrädern:

14 Zoll – Kauftipp: Bikestar – Kinderfahrrad für Mädchen und Jungen

Sale
BIKESTAR Kinderfahrrad für Jungen ab 4 Jahre | 14 Zoll Kinderrad Classic | Fahrrad für Kinder Grün | Risikofrei Testen
Kaufempfehlung

Marke: Bikestar
Radgröße: 14 Zoll
Bremse: vorne Felgenbremse, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Stahlrahmen
Gewicht: ca. 9,8 kg

Bikestar hat sich Qualität, Funktionalität, Sicherheit, Design und einen hohen Werterhalt auf die Fahne geheftet. Der Bremsgriff ist kindgerecht in der Griffweite verstellbar und die Kette ist hinter einem Kettenschutz versteckt. Dank dem tiefen Einstieg ist das Auf- und Absteigen wirklich kinderleicht. Dank vieler verschiedener Einstellmöglichkeiten ist eine jahrelange Nutzungsdauer garantiert – das Bike kann mitwachsen. Bewertung: Ein absoluter Hingucker mit Komplettausstattung. Mit Sicherheit ein Grund für Freudensprünge!


14 Zoll – Preistipp: Dinobikes – Minnie Maus Mädchenfahrrad

Sicherheit geht vor, so wurde dieses Mädchenfahrrad nach allen europäischen Sicherheitsbestimmunen gefertigt. Dank vieler Einstellmöglichkeiten kann das Fahrrad von einer Körpergröße von 95 bis ca. 115 cm genutzt werden. Das trendige Design spricht Mädchen sofort an. Die Montage ist in wenigen Handgriffen und ohne Fachkenntnisse erledigt, da das Fahrrad bereits zu 90% vormontiert geliefert wird. Minnie Maus weiß zu verzaubern – es handelt sich um ein original lizenziertes Mädchenfahrrad, welches Geschenk zum Geburtstag oder zu Ostern für Begeisterung sorgen wird! Bewertung: Zuckersüß und Praktisch, mit Einkaufskorb und Kindersitz für die Puppe. Ein echter Mädchentraum – auch die vorwiegend sehr positiven Kundenrezensionen auf Amazon wissen zu überzeugen! Klasse!


Weiter geht es mit 16 Zoll Kinderfahrrädern:

16 Zoll – Kauftipp: Bikestar – Premium 16er Classic Edition

KaufempfehlungMarke: bike*star
Radgröße: 16 Zoll
Bremse: Felgenbremse vorne, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Stabiler Stahlrohrrahmen mit tiefem Durchstieg
Griffe: zertifiziert giftfreie Sicherheitslenkergriffe mit Prallschutz
Gewicht: ca. 10 kg

Wir kommen nun zum Kinderfahrrad Vergleich der 16 Zoll Räder. Ein tolles Kinderfahrrad für Jungs mit kugelgelagerte Lenkung. Optisch macht das Fahrrad in Rot und Silber einen sehr guten Eindruck. Der Lenker lässt sich hier ebenfalls in Höhe und Neigungswinkel einstellen und wächst so mit ihrem Kind mit. Das gleiche gilt für den ergonomisch geformten Kindersattel. Reflektoren vorne, hinten und an den Pedalen sorgen für die nötige Sicherheit Ihres Kindes. Der geschlossene Kettenschutz sogt, dafür dass sich die Hose des Kindes nicht in der Kette verfangen kann.Gepäckträger und Fahrradklingel sind auch schon dabei!
Fazit: Ein gut Aussehendes Bike mit sehr guter Verarbeitungsqualität. Unsere 16 Zoll Kinderfahrrad Kaufempfehlung!


16 Zoll Kinderfahrrad für Mädchen: Bikestar Premium 16er Classic Edition

Sale
Marke: bike*star
Radgröße: 16 Zoll
Bremse: Felgenbremse vorne, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Stabiler Stahlrohrrahmen
Griffe: zertifiziert giftfreie Sicherheitslenkergriffe mit Prallschutz
Gewicht: ca. 10 kg

Das bike*star Premium 16er Classic Edition besitzt ebenfalls eine kugelgelagerte Lenkung, welche mit einem in Höhe und Neigungswinkel einstellbarem Lenker versehen ist. Der Sattel ist auch bei diesem bike*star Kinderfahrrad ergonomisch geformt und in Höhe und Neigungswinkel einstellbar. So kann dieses Kinderfahrrad genau auf die Bedürfnisse Ihres Kindes eingestellt werden. Der geschlossene Kettenschutz verhindert ein verheddern mit dem Hosenbund. In den Felgen und an den Pedalen befinden sich Sicherheitsreflektoren. Fazit: Ein super Mädchen-Fahrrad mit Korb, toller Lackierung und den nötigen Sicherheitsaspekten!


Weiter geht es mit 18 Zoll Kinderfahrrädern:

18 Zoll – Kauftipp: PUKY ZL 18-1

Kaufempfehlung
Marke: PUKY
Radgröße: 18 Zoll
Bremse: Felgenbremse vorne, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Alu
Gewicht: ca. 8 kg

Wir sind bei den 18 Zoll Rädern im Kinderfahrrad Vergleich angelangt. Das PUKY ZL 18-1 bietet einen soliden Alu Rahmen mit einem tiefen Einstieg. Das erleichtert Ihrem Kind das aufsitzen und absteigen. Ein Lenkerpolster, Front- und Rückstrahler sowie Kunststoffkantenschützer am Vorderradschutzblech sorgen für die nötige Sicherheit. Fazit: Ein solides Kinderfahrrad von Puky in auffälligem Grün. Sowohl für Jungs als auch Mädchen bestens geeignet!


18 Zoll Kinderfahrrad für Mädchen: Bachtenkirch – Dream Cat

Marke: Bachtenkirch
Radgröße: 18 Zoll
Bremse: vorne Felgenbremse, Rücktrittbremse hinten
Rahmen: Stahl Rahmen
Gewicht: keine Angabe

Der Cruiser unter den Mädchen-Bikes. Das Dream Cat von Brachtenkirch bietet ebenfalls Einstellmöglichkeiten in der Höhe für den Lenker und den Sattel. So wird Ihr Kind mit diesem Fahrrad auch noch länger Freude haben. Neben den kugelgelagerten Aluminium Felgen und einem kindgerechtem Bremshebel ist das Dream Cat mit einem süßen Einkaufskörbchen, einem Vorbaupolster, Gepäckträger und Reflektoren ausgestattet. Fazit: Dieser Cruiser ist nicht nur gemütlich sondern erfüllt auch alle Sicherheitsstandards. Ein gutes Fahrrad für Mädchen!


Kinderfahrrad Test: Testsieger der Verbraucher-Magazine

Herausgeber: Kinderfahrrad Test vorhanden: Jahr:
Stiftung Warentest Ja: Link 2005
ÖKO-TEST Nein
Konsument.at Ja: Link 2005
Ktipp.ch Nein. Allerdings gibt es einen Verweis auf einen Bericht von ÖKO-TEST: Link 2009
Wir haben bei den oben genannten Magazinen nach einem Kinderfahrrad Test gesucht. Sollten wir nichts gefunden haben wurde das in der Test Übersicht ebenfalls angegeben. Die meisten bekannten Verbrauchermagazine haben in den letzten Jahren Tests zu Kinderfahrrädern durchgeführt. Viele davon sind allerdings veraltet.

Sobald neue Testberichte auftauchen, aktualisieren wir die Übersicht. Weitere Informationen und Tests kann man in speziellen Magazinen finden.

Kinderfahrrad Test

Wie wählen Organisationen die Kinderfahrrad Testsieger

Kinderprodukte sämtlicher Art werden meist einer genauen Prüfung unterzogen. Schließlich wird die Sicherheit der Kleinen hochgeschrieben und soll weiterhin gewahrt werden. Wichtig ist zudem, dass die jeweiligen Produkte auch kindgerecht gefertigt wurden. Die nachfolgenden Kriterien können auch bei einem renommierten Testmagazin wie Stiftung Warentest, Ökotest oder auch Konsument eine wichtige Rolle spielen um die Kinderfahrrad Testsieger zu finden.

Fahreigenschaften: Diese werden u.a. durch eine einfache Bedienung und Aufbau des Fahrrads gewährleistet. Die Kinder sollten den Komfort spüren, der durch eine entsprechende kindgerechte Rahmengeometrie gewährleistet werden kann. Das Kind sollte in der Lage sein, einfach auf- und abzusteigen, ohne sich zu verheddern. Des Weiteren sollte es Bremsen, Lenkung, Licht und ähnliches einfach bedienen können.

Haltbarkeit: In diesem Sinne sollte darauf geachtet werden, wie viel Last das Fahrrad aushalten kann, wie stabil der Rahmen, der Gepäckträger und auch die Räder sind. Ein gewisses Gewicht sollten sie auf Dauer auch unter extremer Belastung tragen können. Ein solcher Belastungstest wird häufig durchgeführt um die Kinderfahrrad Testsieger zu finden. Außerdem sollte auf Bruchsicherheit geachtet werden. Kleine Unfälle sind normal und kommen gelegentlich häufiger vor. Da ist es wichtig, dass das Fahrrad nicht gleich beim ersten Mal zu Schaden kommt.

Handhabung: In der Kategorie Handhabung ist der Aufbau und die Einstellung des Rades interessant. Dieses sollte dem Kunden, bzw. dem Elternteil einfach fallen. Einen großen Pluspunkt bringt das Vorhandensein einer einfach erklärten Bedienungsanleitung. Vorteilhaft ist zudem, dass das Rad einfach zu warten und zu reparieren ist.

Sicherheit: Ein sehr wichtiger Faktor ist die Sicherheit und wird von den meisten Testorganisationen in einem Test genau untersucht. Zum einen sollten bei der Verarbeitung des Gestells keine scharfen Kanten vorhanden sein. Auch die Bremsen sollten richtig eingestellt sein und funktionieren. Bei vielen Modellen kann es passieren, dass die Bremsen zu stark greifen (Überbremsen) und ein Überschlagen nach vorne provoziert wird. Dies sollten die Hersteller unbedingt vermeiden. Zudem achten Testinstitute oftmals auch auf eine zusätzlich gute Ausstattung, welche der Sicherheit beiträgt. Darunter könnte das Vorhandensein von einem Licht und Reflektoren fallen (StVZO-gerecht).

Schadstoffbelastung: Ganz groß geschrieben ist auch die Schadstoffbelastung der Kunststoff- und Gummiteile und Reifen am Fahrrad. Viele Prüfeinrichtungen, wie Stiftung Warentest lassen die Produkte in einem Labor auf Schadstoffe prüfen. Besonders in weichen und flexiblen Teilen greifen manche Hersteller zu Weichmachern und sonstigen Phthalaten, die oftmals gesundheitsschädlich sein können. Ebenso finden sich schnell polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) wieder. Aufgrund dessen ist es wichtig, dass die zugelassenen Grenzwerte unbedingt eingehalten werden.

Kinderfahrrad Testsieger der Stiftung Warentest

Das renommierte Testinstitut Stiftung Warentest hat ebenfalls einen Fahrrad Testsieger ernannt. Dieser erschien im Jahr 2005. 16 verschiedene Modelle unterschiedlicher Hersteller wurden untersucht und u.a. auf Fahrkomfort und Langlebigkeit getestet.

Neben den Testergebnissen verrät es seinen Lesern nützliche Tipps, worauf bei einem Fahrradkauf zu achten ist und schlägt nützliches Zubehör vor. Wer eine ganz konkrete Aussage zu den Testergebnissen haben möchte, kann sich an dem Rat von Stiftung Warentest zu dem Thema Kinderfahrräder wenden. Der Testbericht kann kostenlos eingesehen und heruntergeladen werden. Den kompletten Bericht können Sie unter dem oben aufgeführten Link in der Tabelle finden.

Stiftung Warentest

Kinderfahrrad Test des ADAC?

Eine weitere verlässliche Quelle für Produkttests ist der ADAC und so haben wir auch hier recherchiert ob ein Kinderfahrrad Test des ADAC existiert. Leider wurden wir auf der Webseite des ADAC nicht fündig und haben nur einen Test für Fahrrad-Kinderanhänger gefunden.


Häufig gestellte Fragen zu Kinderfahrrädern:

Vorteile und Nachteile von Kinderfahrrädern

Kinderfahrräder gehören in die Kindheit, wie das Spielen im Matsch. Von daher gibt es nur wenige Nachteile von Kinderfahrrädern, wie haben uns aber die Situation folgend genauer für Sie angesehen.

Vorteile

  • spezielle Griffe, Rahmen und Sattel erleichtern die Handhabung und Kontrolle
  • bunte Farben und freche Designs gefallen auch den Kleinsten
  • fördern das Balancegefühl und die sportliche Betätigung
  • stärken das Selbstvertrauen der Kinder, etwas neues gelernt zu haben
  • zusätzliche Sicherheitsfeatures versuchen Stürzen und Verletzungen vorzubeugen

Nachteile

  • manche Billigmodelle sind von fragwürdiger Qualität

Gerade bei den besonders billigen und günstig erscheinenden Kinderfahrrädern kann es Qualitätsmängel geben, die nicht selten zu Verletzungen führen. Ein Kind sollte beim Radfahren zwar ohnehin Schutzkleidung, vor allem aber einen Helm, tragen und beaufsichtigt werden, doch auch mit einer ausreichenden Qualität kann man Verletzungen vorbeugen. Aufschluss darüber geben zum Beispiel die Kundenrezensionen auf Amazon. So können auch günstige Fahrräder einen Kauf wert sein, wenn die Rezensionen entsprechend positiv ausfallen.

Welche Zollgröße ist die Richtige für mein Kind?

Die richtige Radgröße richtet sich nach der Körpergröße des Kindes und der Innenbeinlänge. Wir haben hier eine schöne Tabelle gefunden nach der man sich guten Gewissens richten kann. Aus der Tabelle geht hervor wieviel Zoll das Kinderfahrrad haben sollte. Link zur Tabelle

Kinderfahrrad Testsieger

Fahrradfahren lernen für Kinder

Hat man nun eines der Räder aus unserem Kinderfahrrad Vergleich gekauft dann geht es nun daran dem Kind das Fahrradfahren beizubringen. Es gibt dazu verschiedene Herangehensweisen. Manche schwören auf Stützräder, manche üben erst mit einem Laufrad oder man versucht es einfach direkt mit einem Kinderfahrrad. Für welchen web man sich auch entscheidet, diese Videos helfen garantiert:

Diese drei Rahmenformen gibt es

Das breite Spektrum der Kinderfahrräder teilt sich nach dem Rahmen unterschieden in drei Kategorien:

MTB-Stil und Y-Rahmen: Der Mountainbike Stil (dafür steht MTB) ist durch ein hohes Oberrohr gekennzeichnet. Der Sattel und der Lenker sind beinahe auf einer Eben. Das Aufsteigen ist hier etwas schwerer, besonders für Anfänger. Dafür wirken diese MTB Rahmen oft „stylischer“ und kommen bei den Kindern gut an. Die Y-Rahmen sind recht ähnlich konstruiert. Das Ober- und Unterrohr bildet ein massiv wirkendes Y. Das Oberrohr liegt etwas niedriger und wirkt dadurch abgeknickt, dafür klappt das Auf- und Absteigen viel leichter!

BMX: BMX steht für „Bicycle Motocross“ und ist als reines Freizeitrad gedacht. Für den Alltag ist es eher weniger geeignet. Es besitzt keine Schaltung und auch keinen Gepäckträger. Beleuchtung und Schutzbleche sind meist vorhanden, aber es eignet sich am besten für Kurzstrecke oder zum Fahren auf der Wiese. Der Lenker ist deutlich höher als der Sattel. Auf den Radachsen können auch „Pegs“ montiert werden, die für Tricks und Stunts zum Einsatz kommen können – genügend Erfahrung und Sicherheit mit dem Bike vorausgesetzt.

Wave-Rahmen und Co.: Der größte Vorteil von Rädern mit Wave-Rahmen im 12″ und 14″ Bereich ist klar: Man kann im Falle eines Falles schnell vom Rad abspringen und landet nicht gleich mitsamt dem Rad auf der Seite oder im Gebüsch. Deshalb eignet sich ein Wave-Rahmen besonders gut für Fahrrad-Neulinge. Das Auf- und Absteigen gelingt besonders leicht, auch in einem Rock.

Das macht ein Kinderfahrrad besonders sicher

Kinderfahrräder verfügen über einige spezielle Sicherheitsmerkmale, die den Umgang mit ihnen sicherer und einfacher machen sollen. Auch Stürzen und daraus resultierenden Verletzungen soll effektiv vorgebeugt werden. Für die klassische Verkehrssicherheit im Sinne der StVO sind zusätzlich noch Reflektoren und Beleuchtung notwendig.

KettenschutzGriffePolsterReifenRücktrittbremse

Damit die Hose nicht schmutzig wird und sich auch nichts in der Kette verkeilt (auch keine Finger) und zum Sturz führt, ist ein Kettenschutz ein Sicherheitsmerkmal von Kinderfahrrädern.

Die Griffe haben direkten Einfluss auf die Kontrolle, die das Kind über das Fahrrad hat. Dementsprechend sind sie meist besonders rutschfest und um Hausmauern, sowie das Kind selbst zu schützen, verfügen viele Griffe über weiche  Gummienden, die als Prallschutz dienen.

Bei vielen Kinderfahrrädern finden sich zusätzliche Polster – besonders bei BMX Modellen – an der Querstange, dem Lenker oder dem Vorbau. Diese Polster sollen Verletzungen bei einem Sturz oder scharfen Bremsmanövern vorbeugen.

Die Reifen sind bei Kinderfahrrädern sind eher breiter und mit einem guten Profil versehen. Das erhöht die Stabilität, erleichtert den Lernprozess und sorgt für ausreichend Bodenhaftung.

Zusammen mit einer weiteren Felgenbremse ist die Rücktrittbremse bei Kinderfahrrädern besonders sicher. Die Rücktrittbremse wird als intuitiv empfunden und ermöglicht so auch den kleinsten ein sicheres Abbremsen im Notfall.

So kann man das Kinderfahrrad am besten reinigen

Da Kinder nicht nur ihre Spielzeuge, sondern auch ihre Fahrräder auf eine harte Probe stellen, muss gerade nach Regen- und Matschfahrten das Kinderfahrrad möglichst bald ordentlich gereinigt werden. Damit ihr Kind lange Freude an einem noch so beanspruchten Fahrrad hat, empfiehlt sich folgende, recht einfache Vorgangsweise:

  • Das Kinderfahrrad mit einem Wasserstrahl aus dem Gartenschlauch grob vorreinigen und Schlamm, Staub und Co. entfernen.
  • Anschließend den Rahmen, alle Gummi- und Kunstlederteile mit einem Lappen trocknen. Die Kette zum Abschluss mit einem Tuch abtrocknen und ab und an einfetten oder ölen.

Kinderfahrrad Test

Welche rechtlichen Grundlagen gilt es zu beachten?

Es ist wichtig zu verstehen, dass der Satz „Eltern haften für ihre Kinder!“ so nicht immer zutrifft. Wenn Sie ihrer Aufsichtspflicht ($ 832 BGB) genügt haben, dann nicht immer. Die Reife und das Alter des Kindes bestimmt das Maß der nötigen Aufsicht. Zur Orientierung dient deutschen Richtern immer, was vom jeweils verständigen Aufsichtspflichtigen mit durchschnittlichem Wissensstand nach vernünftigen Anforderungen erwartet werden kann.

Für ein Kind von 7 Jahren wird keine dauerhafte Schritt-auf-Tritt-Überwachung gefordert. Juristisch gesehen reicht eine „grobe Kenntnis über das Tun und Treiben“. Im Schadensfall trifft der Richter ohnehin eine gesonderte Entscheidung. Grundsätzlich gilt, wenn Sie ihr Kind ausreichend belehren und über dessen Aufenthaltsort Bescheid wissen, gilt das unbeaufsichtigte Spielen für bis zu zwei Stunden als unbedenklich. Empfehlenswert ist das Kind im elterlichen Nahbereich, also in der Nachbarschaft oder im Hof, spielen zu lassen.

Alleinige Radtouren für Fahranfänger sind jedoch tabu und müssen immer unter Begleitung gemacht werden. Auch bei der Teilnahme am Straßenverkehr ist grundsätzlich immer eine Begleitperson erforderlich.

Was ist die richtige Sitzhaltung am Kinderfahrrad?

Als Faustregel gilt: Die Beine sollten mit Leichtigkeit den Boden erreichen können und während der Fahrt sollten weder Arme noch Beine jemals voll durchgestreckt sein.

Wenn beim Fahren die Ellenbogen an die Knie stoßen, ist das Rad zu klein geworden. Wenn sich ihr Kind gerade zwischen zwei Rahmengrößen befindet – und das kann vorkommen – so ist es besser abzuwarten, als ihr Kind mit einem zu kleinen, bzw. zu großen Rad fahren zu lassen.

Wichtig ist, dass es immer genügend Reserve in der Bewegungsfreiheit gibt und alle wichtigen Elemente des Kinderfahrrades, wie zum Beispiel eine Handbremse, einfach zu erreichen sind.

Wann gilt ein Kinderfahrrad als verkehrssicher?

Damit ein Kinderfahrrad als verkehrssicher gilt muss folgendes am Rad vorhanden sein:

  • dynamobetriebener Frontscheinwerfer + weißer Reflektor
  • dynamobetriebenes Rücklicht
  • roter Reflektor am hinteren Teil des Kinderfahrrades
  • roter Großflächenreflektor mit dem Buchstaben „Z“, am hinteren Teil
  • 2 unabhängig voneinander wirkende Bremsen
  • 1 hell läutende Klingel
  • je Pedal 2 gelbe Reflektoren
  • 2 Speichenreflektoren je Laufrad oder Mäntel mit beidseitig reflektierenden Streifen

Kurze Fragen & kurze Antworten

Kurz und knapp haben wir einige häufig gestellte Fragen für Sie beantwortet.

Welches Zubehör ist für ein Kinderfahrrad zu empfehlen?

Helm und Protektoren sind unverzichtbar. Darüber hinaus können Trinkflaschen, Fahrradtaschen, ein Fahrradschloss und eventuell Stützräder sinn machen.

Was sollte ein Kinderfahrrad wiegen?

So wenig wie möglich - umso leichter gelingt die Handhabung. Spielräder können ruhig auf Beleuchtungs- und Schaltanlagen verzichten, geht es aber in den Straßenverkehr, dürfen die für die Verkehrssicherheit des Kinderfahrrades relevanten Ausstattungsmerkmale nicht fehlen.

Wann muss ein Kind mit dem Fahrrad den Gehweg benutzen?

Kinder im Alter bis zu acht Jahre müssen mit dem Fahrrad auf dem Gehweg fahren, sie zählen im Sinne der StVO zum Fußgängerverkehr. Ab einem Alter von acht Jahren und entsprechender Verkehrssicherheit können sie sowohl auf der Straße als auch auf dem Gehweg fahren. Auf dem Gehweg zu fahren ist Kindern bis zu zehn Jahren erlaubt.

Ab welchem Alter ist ein Kinderfahrrad sinnvoll?

Das ist abhängig von der individuellen Entwicklung ihres Kindes. Als Richtlinie gilt allerdings, dass Laufräder ab ungefähr zwei bis drei Jahren Sinn machen. Wirkliche Kinderfahrräder sind ab einem ungefähren Alter von drei bis sechs Jahren empfehlenswert.


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