GoPro Hero 7 Black Test: Erfahrungen, Videos & Bilder

Hinweis zu Kooperationen und Werbung: Dieses Produkt wurde uns kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Bewertung erfolgte neutral und ohne Vorbehalte.

Wer auf der Suche nach einer hochwertigen Actionkamera ist, stößt unweigerlich auf die Marke GoPro. Mit der Hero 7 Black kam nun die nächste Generation faszinierender Video- und Bildaufnahmen auf den Markt. Features wie wasserdicht bis 10 Meter, HyperSmooth-Stabilisierung und 4K-Videos sprechen für sich. Wir durften den GoPro Hero 7 Black Test machen und berichten ausführlich von unseren Erfahrungen mit dieser Actioncam.

gopro hero 7 black test

Im GoPro Hero 7 Black Test zeigen wir ob sich die Action Cam lohnt!

Highlights der GoPro Hero 7 Black:

  • 4K-Videos mit 60 Bildern pro Sekunde
  • 1.080p-Videos mit 240 Bildern pro Sekunde
  • 8-fach Slow-Motion auf Knopfdruck
  • HDR-Aufnahmen
  • GPS & Bluetooth zur Verbindung mit der GoPro-App
  • Live Streaming und Sprachsteuerung möglich
  • Wasserdicht bis 10 Meter
  • Touchscreen

Sie dir unser Unboxing Video an in welchem wir auf die verschiedenen Features eingehen:


Was dich in unserem GoPro Hero 7 Black Test erwartet

gopro hero 7 black testberichtUnsere Redaktion hat sich die GoPro Actioncam der neuesten Generation ganz genau angesehen. Zunächst wurde alles ausgepackt und sorgfältig begutachtet. Dazu zeigen wir dir gleich auch ein Unboxing-Video. Damit du vorab sehen kannst, was alles im Lieferumfang steckt.

Auch im weiteren Verlauf wirst du einige Bilder und Videos sehen, welche bei unserem GoPro Hero 7 Black Test entstanden sind. Dabei wurden die verschiedenen Möglichkeiten ausprobiert, welche die Actioncam bietet. Du darfst also gespannt sein.

GoPro Hero 7 Black Test: Unsere Erfahrungen

Um unseren Test übersichtlich und gut nachvollziehbar zu gestalten, haben wir uns eine Reihe von Kategorien erstellt. Unser GoPro Hero 7 Black Test beinhaltet:

  • Auspacken und Prüfen des Lieferumfangs
  • Inbetriebnahme & Verbinden mit der App
  • Erster Eindruck von Haptik & Ausstattung
  • Aufnehmen mit der GoPro Hero 7 Black
  • 4K-Video während einer Rollerfahrt
  • 4K-Video eines kleinen Wasserfalls
  • Kurzer Tauchgang der GoPro 7
  • Fotos bei verschiedenen Lichtverhältnissen
  • Speicherbedarf bei unterschiedlichen Auflösungen
  • Mikrofone & Lautsprecher
  • Der Protune-Modus
  • Möglichkeiten mit der GoPro App
  • Nachteile der GoPro Hero 7 Black

Wichtig: Unser GoPro Hero 7 Test wurde nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Jedoch stehen unser keine Möglichkeiten unter Laborbedingungen zur Verfügung. Wir bitten dies beim weiteren Lesen zur berücksichtigen.

Auspacken und Prüfen des Lieferumfangs

Im ersten Schritt haben wir die GoPro Hero 7 Black ausgepackt und den Lieferumfang überprüft. Dieser bietet:

  • Die GoPro 7 samt Schutzhülle und Mini-Stativ
  • Passender Akku
  • Zwei Adapter für verschiedene Oberflächen
  • USB-Ladekabel
  • Bedienungsanleitung + Schnellstart-Flyer
  • 2x GoPro-Aufkleber

Wichtig: Eine microSD-Karte ist nicht enthalten und muss separat erworben werden (bspw. bei Amazon)

Alles kam gut verpackt und unbeschädigt bei uns an, sodass der GoPro Hero 7 Black Test sogleich beginnen konnte.

lieferumfang hero 7 black

Inbetriebnahme & Verbinden mit der App

Nun ging es an die Praxis und somit wurde die GoPro Hero 7 zum ersten Mal gestartet. Der Akku besaß vom Werk aus noch ein paar Prozent. Schnell die Schutzfolie mit der Schildkröte entfernt, schon leuchtete uns das Display an. Darauf wurde zunächst die Sprache eingestellt und zwar per Touch-Screen. Der kleine Bildschirm reagiert dabei sehr sensibel sowie präzise. Wie beim Smartphone, mündet ein Wischen des Fingers zu einem Scrollen. So werden kurz darauf auch Datum und Uhrzeit eingestellt. Zuvor galt es noch die Nutzungsbedingungen zu bestätigen.

gopro hero 7 black appNun forderte uns die GoPro Hero 7 Black auf, die App des Herstellers herunterzuladen. In unserem Fall aus dem Google Play Store. Das ging reibungslos und die Anwendung startete prompt.

Eine Frage des Datenschutzes: Nun wurden wir gefragt, ob die Kamera bzw. App unseren Standort überprüfen darf. Diese Informationen würden in der App festgehalten, um seine „Stories“ besser verwalten zu können. Wir erteilten die Zustimmung, konnten aber nicht überprüfen, ob die GoPro App fortan noch mehr Informationen über uns sammelte. Während die Kamera Datum und Uhrzeit erfasst, speichert die App den Verlauf per GPS ab. Dem kann man widersprechen und die GoPro dennoch nutzen.

Nun ging es darum Smartphone und GoPro mittels Bluetooth miteinander zu verbinden. Das Erkennen der Kamera klappte beim zweiten Versuch. Wer beim entsprechenden Bildschirm auf das „i“ klickt, erhält Nutzernamen und Passwort angezeigt. Ohne diese Zugangsdaten erhält niemand Zugriff auf die GoPro. Was wir aus Gründen der Sicherheit sehr begrüßen.

Nach der Einrichtung hieß es erst einmal „Akku aufladen“, denn der stand nur noch bei 3%. Uns gefällt die präzisere Angabe in Prozent, statt der üblichen drei bis vier Balken. Doch damit waren wir erst einmal zu einer Pause gezwungen. Das Aufladen vom GoPro 7 Akku benötigte etwa 2,5 Stunden. Dies geschah am Laptop und gelingt mit einem USB-Netzteil ggf. schneller.

Wichtig: Nur das mitgelieferte GoPro-Kabel verwenden. Andernfalls kann es zu Beschädigungen am Akku kommen (Aussage laut Betriebsanleitung).

Zu Beginn hatten wir den Akku auf 100% laden lassen. Einen Tag später begannen die Testaufnahmen. Nachdem wir 8×30 Sekunden gefilmt hatten, stand der Akku bei 80%. Wobei wir uns zuvor noch eine Zeit lang im Menü ausprobiert hatten. Bei einer eingelegten 64 Gigabyte-Speicherkarte, wie es bei uns der Fall war, dürfte ein Akku nicht genügen, um die zugesicherten 2h+ in 4K aufnehmen zu können.

Wir raten dir daher, gleich einen Zweitakku zu kaufen. Denn wenn du gerade zu einem Abenteuer aufgebrochen bist, sollen die Aufnahmen nicht mittendrin enden. Du findest dazu interessante Angebote auf Amazon (siehe hier). Teilweise gleich ein ganzes Set von Drittanbietern, welches auch eine externe Ladestation beinhaltet. So musst du die Akkus nicht immer zwingend in der GoPro Hero 7 Black aufladen.

hero 7 black filmen 4k


Erster Eindruck von Haptik & Ausstattung

Ob mit oder ohne Schutzhülle, alles wirkt sehr robust verarbeitet. Was nicht selbstverständlich ist, da wir hier größtenteils Kunststoff in den Händen halten. Doch dieser fühlt sich, dank leicht rauer Oberfläche, gut an. In Sachen Haptik wurde alles richtig gemacht.

Wie für eine Kamera üblich, befindet sich der Auslöser auf der Oberseite. Fährt man mit dem Finger rechts davon nach unten, so liegt dort der Ein-/Ausschalter. Dieser dient zugleich als Möglichkeit die verschiedenen Modi (Video, Foto, Zeitraffer) anzusteuern. Die restliche Navigation erfolgt über das Touch-Display.

Wenn eingeschaltet, bildet das vordere Display den aktuellen Modus, die Batterieanzeige, Auflösung sowie verbleibende Aufnahmezeit (Speicher) ein. Im Prinzip dasselbe wie auf der Rückseite, nur im kompakteren Format. Dadurch musst du die Kamera während der Benutzung nicht zwangsläufig von hinten betrachten. Doch nur dort funktioniert das Touchdisplay, falls du Anpassungen vornehmen möchtest.

Das hintere Display schaltet sich bereits nach kurzer Zeit (ca. 1 Minute) von selbst aus, um Akku zu sparen.

Hinsichtlich des Bildverhältnisses kannst du zwischen 16:9 und 4:3 wechseln. Letztgenannte unterstützt jedoch nicht die angepriesene HyperSmooth-Stabilisierung. Zumal 16:9 heute der gängige Standard ist. Dieses Bildverhältnis ausgewählt, kannst du zwischen 4K, 2.7K, 1.080p und 720p variieren.


Aufnehmen mit der GoPro Hero 7 Black

VideoeinstellungenDen linken Knopf auf der rechten Seite drücken und nach zwei Sekunden ertönt ein lautes Signal. Nun ist die GoPro Hero 7 Black so gut wie einsatzbereit.

Vor der Aufnahme entscheidest du über Auflösung und Bildrate. Neben der Endlosaufnahme sind auch kurze Sequenzen von 15 und 30 Sekunden möglich. Die GoPro stoppt dann entsprechend. Im Fotomodus findest du an dieser Stelle den Selbstauslöser mit Timer.

Über den Protune-Modus (siehe unten) kannst du weitere Optionen manuell anpassen. Die Bildstabilisierung erfolgt automatisch, sofern nicht deaktiviert. Alles in Allem macht es GoPro dem Anwender ziemlich einfach, um direkt loslegen zu können.

Das Display auf der Rückseite gibt alle wesentlichen Kennzahlen wieder. Mittels Finger wird geklickt und gewischt. Deine Aufnahmen findest du mit einem Wischen nach oben. Anders herum kehrst du zum Aufnahmemodus zurück.

Wenn du von dort aus weiter nach oben wischst, kommt eine Art zweites Menü. Hier fanden wir dann auch die versprochene Sprachsteuerung. Diese ist vom Werk aus deaktiviert. Hier kannst du auch die Signaltöne abschalten und auf das Quickcapture zurückgreifen. Bei Bedarf sperrst du den Bildschirm gegen ungewolltes Berühren.

Alles funktioniert sehr intuitiv und ist nach wenigen Versuchen verinnerlicht. Damit waren wir in unserem GoPro Hero 7 Black Test besonders zufrieden.


4K-Video während einer Rollerfahrt

Bis zu diesem Zeitpunkt benötigten wir noch keine Speicherkarte. Dabei sei erwähnt, dass die GoPro Hero 7 Black ausschließlich mit microSD-Karten funktioniert. Der Hersteller hat dafür sogar einen eigenen Blogbeitrag mit empfehlenswerten Speicherkarten veröffentlich (siehe hier). Wer vorrangig in voller Auflösung (4K) filmen möchte, sollte wenigstens 64 Gigabyte-Karten verwenden. Besser noch 128 Gigabyte.

Für einen ersten Test montierten wir die GoPro 7 auf einem Kinderroller. Danach durfte der Nachwuchs Gas geben. So entstanden folgende zwei Videos:

Wir verwendeten das leicht geschwungene Klebepad und dieses hielt auf Anhieb sehr gut. Sogar so gut, dass wir unsere Mühen hatten, um es nachträglich noch etwas zu korrigieren. Die Kamera hat dabei alles schadlos überstanden. Das Video stellt einen sehr guten Beweis für die HyperSmooth-Stabilisierung dar. GoPro verspricht hier definitiv nicht zu viel.

4K-Video eines kleinen Wasserfalls

Eine gänzlich andere Situation. Die Action Cam steht still und filmt einen kleinen Wasserfall. Weil kein klassisches Stativgewinde vorhanden war, mussten wir sie für diesen GoPro Hero 7 Black Test auf den Rand der kleinen Brücke stellen, auf der wir standen. Und da dieser eine Neigung beinhaltete, wurde die Kamera noch mit zwei Fingern am Standfuß nach unten gedrückt. Nicht die einfachste Art zu filmen, aber solange der Untergrund eben ist, immer noch möglich. Das Ergebnis sieht so aus:

Und noch ein weiteres Video mit fließendem Gewässer:

GoPro 7 Wasserfest?

Bereits auf der Verpackung steht geschrieben, dass die GoPro Hero 7 Black bis zu einer Tiefe von 10 Metern (33ft) wasserdicht bleibt. Nun wollten wir diesen Grenzwert nicht gänzlich ausreizen.

Der gezeigte Wasserfall mündet in einem kleinen Bach und dort absolvierte die GoPro 7 einen kurzen Tauchgang. Immerhin zeigt der Hersteller auf seiner Verpackung, wie er mit ihr eine Schildkröte unter Wasser festhalten konnte. Solche Tiere hatte unser kleines Gewässer nicht zu bieten. Doch schau selbst, wie gut die Aufnahme geworden ist:

Hierfür haben wir die GoPro 7 lediglich bis zur Hälfte ins Wasser gestellt. Dadurch guckte das Objektiv noch knapp über die Oberfläche hinweg.

Kleines Manko: Womöglich lag es an der niedrigen Wassertemperatur, denn die GoPro wechselte eigenständig zwischen den drei Aufnahmemodi (Video, Foto, Zeitraffer). Dies geschah sobald das kühle Nass den seitlich angesetzten Mode-Button berührte. Wir versuchten es mehrmals und der Fehler trat immer wieder auf.

Jedoch mit etwas Geduld, drückten wir im richtigen Moment den Auslöser und die Actioncam filmte automatisch für 30 Sekunden. Absolut tadellos, wie zuvor auch schon.

Bis auf ihren etwas eigenen Willen, blieb sie, wie versprochen, absolut wasserdicht. Im Anschluss wurde die Oberfläche mit einem Taschentuch getrocknet. Etwas trickreich gestalteten sich die Löcher des Lautsprechers. Es ist empfehlenswert, die Kamera nach dem Wasserkontakt umgehend zu trocknen wie man es auch von einer normalen Unterwasserkamera gewohnt ist!

Fotos bei verschiedenen Lichtverhältnissen

Bevor wir die GoPro Hero 7 Black kauften, wurden wir in den Rezensionen auf einen Schwachpunkt aufmerksam. Relativ oft wurde die mangelhafte Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen bemängelt. Das galt es zu testen. Wir nahmen dazu eine Kirche bei Sonnenuntergang und machten ein paar Fotos. Bspw. dieses hier:

gopro hero 7 Testbilder

Wir haben das Bild in keinster Weise nachbearbeitet. So entstand es beim GoPro Hero 7 Black Test und kam unverändert auf unseren Blog. Bereits auf dem Display zeichnet sich ein gewisses Rauschen, wenn die Lichtverhältnisse schlechter werden. Dieses bestätigte sich dann auch bei den Fotos mit Sonnenuntergang.

Zwar können durch den Protune-Modus noch ISO & Co angepasst werden, aber gänzlich löst sich das Problem damit nicht. Sehr schade, denn bei dem verhältnismäßig großen Objektiv und der ausgereiften Technik, hätten wir uns etwas mehr erhofft.

Speicherbedarf bei unterschiedlichen Auflösungen

hero 7 black erfahrungWie schon erwähnt, verwendeten wir für den GoPro Hero 7 Black Test eine microSD-Speicherkarte mit 64 Gigabyte. Wenn diese vollständig geleert ist, verspricht die Actioncam, dass sie folgende Aufnahmelängen erzielt:

  • 4K = 2:06 Stunden
  • 2.7K = 2:03 Stunden
  • 1.080p = 3:51 Stunden
  • 720p = 3:51 Stunden

Hinweis: Die genannten Zeiten sind immer jeweils auf 60 Bilder pro Sekunde bezogen. Warum sie teilweise wenig bis gar nicht voneinander abweichen, dafür konnten wir keine Erklärung finden.

Ohne jetzt auf die Sekunde nachgerechnet zu haben, können wir die Prognose bestätigen. Möglich macht es das MP4-Format, welches 4K und andere Auflösungen sehr kompakt abspeichert.

Mikrofone & Lautsprecher

Insgesamt 3 Mikrofone nehmen den Ton während der Fahrt auf. Dafür wurde je eines an den schmalen Seiten, plus eines oben drauf verbaut. Sie sind immer eingeschaltet, sodass der Ton bei Bedarf in der Nachbearbeitung entfernt werden muss. Wie gut die Mikrofone arbeiten, kannst du bei den hier vorgestellten Testvideos hören. Wir haben nachträglich keine Verbesserung vorgenommen. Zudem entstanden die Aufnahmen bei mittelstarkem Wind, um die Mikrofone unter realen Bedingungen herauszufordern.

Auf der Unterseite der GoPro Hero 7 Black findest du den Lautsprecher (12 kleine Öffnungen). Aus diesem ertönt beim Ein- und Ausschalten ein deutlich hörbares Signal. Er gibt ebenso den Ton wieder, wenn du deine Aufnahme auf der Actioncam abspielst.

Der Protune-Modus

Wenn du über mehr Einstellmöglichkeiten verfügen möchtest, schalte im Menü den Protune-Modus ein. Dieser erlaubt es dir folgende Feinjustierungen vorzunehmen.

Auslöser: Damit legst du fest, wie lange die Blende geöffnet bleibt. Die GoPro gibt dir hier fünf Optionen zwischen 1/60 und 1/960 vor. Du kannst es aber auch bei der Automatik belassen.

Belichtungskorrektur: Steuer die Belichtung manuell. Von +2,0 bis -2,0.

Weißabgleich: Wähle Automatik, Nativ oder zwischen 2.300K bis 6.500K.

ISO Min. & ISO Max.: Lege den ISO-Wert zwischen 100 und 6.400 fest.

Schärfe: Variiere die Detailqualität (scharf, mittel, niedrig) deiner Videos.

Farbe: Hier kannst du zwischen dem GoPro-Modus und einer matten Darstellung von Videos sowie Bildern wählen.

RAW-Audio: Wähle ob du eine RAW-Qualität (niedrig, mittel, hoch) wünschst. Ansonsten bleibt diese Option deaktiviert.

Mikrofon: Die Automatik wechselt automatisch zwischen Stereo und windiger Umgebung. Du kannst aber auch eines von beiden erzwingen.

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Möglichkeiten mit der GoPro App

Bei der Einrichtung hatten wir schon auf die GoPro App verwiesen. Diese steht kostenlos zur Verfügung und verbindet das Smartphone per Bluetooth mit der Actioncam.

Danach erhältst du folgende Möglichkeiten:

  • Die Fernsteuerung deiner GoPro Hero 7 mittels Smartphone. Auf deinem Mobilgerät zeigt sich derselbe Bildschirm wie auf der Actioncam. Dadurch kannst du sie leichter ausrichten und ohne Hand anzulegen Befehle geben. Somit lösten sich bei unserem Test einige Probleme bei der Handhabung in Luft auf.
  • Wer sich die zusätzliche QuickStories-App herunterlädt, kann die Bilder und Videos der GoPro importieren. Danach stehen verschiedene Bearbeitungsfunktionen bereit. Auch ein Teilen der erzeugten Inhalte mit Freunden ist vorgesehen.
  • Bilder und Videos können von dort aus in die Cloud hochgeladen werden.
  • Manche Optionen stehen nur mit „GoPro Plus“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um ein Abonnement, welches dir eine Reihe von Vorteilen bietet (siehe FAQ unten).

Wir hatten im GoPro Hero 7 Black Test zunächst Schwierigkeiten mit dem Verbinden. Bald stellte sich heraus, dass die Kommunikation nicht nur via Bluetooth, sondern auch WLAN arbeitet. Den Zugriff darauf erhielt die Actioncam automatisch durch die App. Auf beiden Geräten mussten wir die Frequenz von 5.0 GHz auf 2.4 GHz anpassen. Somit funkten sie in unserem WLAN auf einer „Wellenlänge“.

Anschließend wurde uns ein Update der GoPro 7 vorgeschlagen. Mit dem Hinweis, dass dies etwas Zeit in Anspruch nimmt und die Kamera sich mehrfach ein- und ausschalten würde. Nach fünf Minuten war das Update der Firmware eingespielt, welches ein paar Bugfixes beinhaltete.

Nachteile der GoPro Hero 7 Black

gopro hero 7 erfahrungen1. Bereits beim Auspacken stellten wir fest, dass die GoPro 7 kein reguläres Stativgewinde bietet. Dadurch musst du sie in der Hand halten oder eine der Klebepads verwenden, welche im Paket beiliegen. Das mag zu verschmerzen sein, denn eine Actioncam will in Bewegung sein. Was bedeutet, dass sie auf Helmen, am Fahrradlenker o.Ä. befestigt wird.

Jedoch, wer mit der 4K-Auflösung schöne Landschaftsaufnahmen, Zeitraffer oder Slowmotion-Videos machen will, ist in seinen Möglichkeiten begrenzt. Entweder hältst du sie in der Hand oder findest ein Objekt in passender Höhe, um die GoPro darauf zu platzieren.

Das in der Schutzhülle integrierte Stativ erlaubt verschiedene Winkel in der Senkrechten. Es handelt sich jedoch nicht um einen Kugelkopf. Weshalb du nicht zur Seite oder in die Diagonalen schwenken kannst. Dafür muss der Untergrund (bspw. dein Skihelm) entsprechend bewegt werden.

2. Das kleine Display bietet einen sehr begrenzten Blickwinkel. Wer die Kamera bspw. auf den Boden stellt, müsste sich mit dem Kopf auf selbige Höhe begeben, um alles sehen zu können. Selbst wenn du vorher alle Einstellungen getroffen hast, kannst du nur schwer abschätzen, was das Objektiv tatsächlich erfasst. Dies erschwert die Aufnahme in bestimmten Situationen (bspw. bei unseren Aufnahmen am Wasser).

Ein schwenkbares Display ist sicherlich schwer umzusetzen, wenn die Actioncam weiterhin wasserdicht sein soll.

Tipp: Unbedingt das Smartphone mit der GoPro App dabei haben, um sie fernsteuern zu können.

3. Die Bedienungsanleitung weist auf allerlei Gefahren im Umgang mit der GoPro 7 hin. Jedoch lässt sie viele andere, ebenso wichtige Informationen, offen. Bestes Beispiel: Die Sprachsteuerung. Nach Aktivierung versuchten wir diese zu testen. Doch auf Befehle wie „Start“, „Aufnahme“ oder „Stopp“ reagierte die Actioncam nicht. Wobei diese Funktion doch sehr nützlich ist, wenn man die GoPro 7 bspw. schon auf dem Fahrradhelm montiert hat und dementsprechend per Stimme die Aufnahme starten könnte. Hier muss man sich mittels Anleitungen aus dem Internet behelfen.

Nachtrag: Nach weiterem Suchen fanden wir den Fehler. Wer vom Ausnahmebildschirm nach oben wischt, muss dort noch auf „Einstellungen“ klicken. Dabei muss nicht nur die Sprachsteuerung aktiviert sein, sondern auch „Aktivieren durch Stimmeingabe“. Ansonsten funktionieren einige Kommandos nicht. Darunter findest du dann auch die Liste mit möglichen Befehlen. Die haben wir dir am Seitenende noch einmal aufgelistet.

Die Spracheingabe funktionierte beim Testen fast immer im ersten Versuch. Sie kann auch nicht versehentlich aktiviert werden, weil du den Befehl immer mit „GoPro“ beginnen musst, damit die Actioncam reagiert.

4. Es sei nochmal kurz auf die Empfindlichkeit des Mode-Buttons bei Kontakt mit kaltem Wasser hingewiesen, die scheinbar existiert. Zumindest hatten wir so unsere Schwierigkeiten damit.

5. Ebenfalls nannten wir das Rauschen bei schwacher Lichteinstrahlung sowie Nacht. Dafür gibt es zwar einen speziellen Modus, aber auch der minimiert das Rauschen nur bedingt. Klar ist aber auch, dass du mit der GoPro Hero 7 Black keine Spiegelreflexkamera in deinen Händen hältst. Demnach musst du hier ein paar Abstriche in Kauf nehmen.

Unser Fazit zum GoPro Hero 7 Black Test

Mit der Hero 7 Black hat GoPro vieles richtig gemacht. Auch die Verbesserungen zur GoPro Hero 6 sind interessant (siehe unten). Wir haben die Actioncam umfassend in ihren Funktionen testen dürfen. Unsere Videos sprechen für ihren Kauf. Derzeit dürfte es wohl kaum eine vergleichbare Kamera für Sport aller Art, sowie schöne 4K-Aufnahmen geben. Zumindest nicht in dieser kompakten Bauweise und zu diesem Preis. Auch als Vlog-Kamera ist sie denkbar geeignet.

KAUFTIPP

Unser GoPro Hero 7 Black Test hat uns in weiten Teilen überzeugt und wir sind der Meinung, dass dich der Kauf lohnt!

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Vorteile

  • gestochen scharfe 4K-Videos
  • HyperSmooth-Stabilisierung sorgt für weiche Bewegungsabläufe
  • Fernsteuerung durch GoPro App möglich
  • Vielseitige Funktionen (Zeitraffer, Slowmotion etc.)
  • Protune-Modus für Profis
  • Sprachsteuerung bei Aufnahmen

Nachteile

  • kein Stativ-Gewinde
  • Bedienungsanleitung mit Schwächen
  • unbedingt Ersatzakku dabei haben


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Zum Schluss haben wir nachgeschaut, welche Fragen von Nutzern am meisten gestellt werden und geben die Antworten dazu.

Welche Auflösungen bietet die GoPro Hero 7?

Grundsätzlich bietet die GoPro Hero 7 Black vier verschiedene Auflösungen an. 4K, 2.7K, 1.080p sowie 720p. Je niedriger die Auflösung, desto mehr Bilder pro Sekunde sind möglich. Was wiederum für Slowmotion-Aufnahmen wichtig ist. Im Idealfall sind wir bei 240 Bildern pro Sekunde. Das entspricht dem 8-fachen der herkömmlichen 30 Bilder pro Sekunde. Womit auch die versprochene Slowmotion-Funktion erklärt ist. Diese realisierst du im Nachgang mit dem Videobearbeitungsprogramm.

Folgende Tabelle zeigt im Detail was möglich ist:

Auflösung Bilder pro Sekunde
4K 60, 30, 24
2.7K 120, 60, 30, 24
1.080p 240, 120, 60, 30, 24
720p 240, 60
Wichtig: Die HyperSmooth-Stabilisierung funktioniert nicht in allen Einstellungen. Dies hängt von der gewählten Auflösung und dem Sichtwinkel der GoPro 7 ab. Dieser kann stellenweise zwischen linear, Weitwinkel und SuperView variiert werden.

Unterschiede zwischen GoPro Hero 7 vs. Hero 6?

Mit dem Erscheinen der GoPro Hero 7 sank der Preis für das Vorgängermodell deutlich. Aktuell kostet sie etwa ein Drittel weniger und da ist die Frage nach den Unterschieden berechtigt.

Auf dem Datenblatt ähneln sich die beiden Kameras sehr. Die erste große Differenz ergibt sich mit dem neuen HyperSmooth-Stabilisator. Während die Videos der GoPro Hero 6 schon sehr flüssig erschienen, hat es GoPro tatsächlich geschafft die Bildstabilisierung noch weiter zu verbessern.

An zweiter Stelle sei der Zeitraffer-Modus erwähnt und auch dieser funktioniert mit der HyperSmooth-Stabilisierung. Ebenso schaffte es GoPro die Mikrofone ein Stück weit anzuheben. So eignet sich die Hero 7 noch besser als Vlog-Kamera wie die Hero 6.

Neu ist auch die Funktion zum live streamen. Dies ist auf YouTube, Facebook und anderen Plattformen möglich. Somit sind doch einige Neuerungen und Upgrades hinzu gekommen, welche den Aufpreis womöglich rechtfertigen. Es kommt halt auf die eigenen Ansprüche an.

Der Mike Suminski fast die Unterschiede zwischen GoPro Hero 7 und 6 noch einmal sehr schön zusammen:

Erhältliches Zubehör: Verlängerungsstange, Helmhalterung & mehr

Für die GoPro Hero 7 Modelle gibt es eine ganze Reihe an Zubehör zu kaufen. Der Hersteller selbst bietet es an und noch mehr Möglichkeiten ergeben sich mit Produkten von Drittanbietern.

Während Fahrten auf dem Snowboard, Skateboard, Longboard usw. bietet sich eine Verlängerungsstange an. Dadurch gewinnst du mehr Abstand, Flexibilität und kannst dich auch einmal selbst filmen.

Die mitgelieferten Klebepads von GoPro passen womöglich nicht überall perfekt. So fanden wir spezialisierte Helmhalterungen, um der Hero 7 Black den bestmöglichen Schutz vor Herunterfallen zu bieten.

Weiteres Zubehör, welches wir empfehlen, sind Display-Schutzhüllen und ein passendes Etui zum sicheren Transport der GoPro Actioncam. Der obligatorische Ersatzakku muss nicht weiter erwähnt werden.

Optional, entsprechend der jeweiligen Situation, sind zusätzliche Stative und ein Brustgurt.

Unterschied zwischen GoPro Hero 7 Silver, White & Black

Auf den ersten Blick erkennst du sofort die Preisunterschiede. Die GoPro Hero 7 Black (ca. 400€) stellt dabei das Highend-Modell dar. Bei den günstigeren Varianten Silver (ca. 300€) und White (ca. 200€) nimmst du ein paar Abstriche in Kauf.

GoPro selbst bietet auf seiner Webseite ein schönes Vergleichs-Tool an. Die wesentlichen Unterschiede haben wir dir in einer Tabelle zusammengefasst:

Technischer Aspekt Black Silver White
Video 4K mit 60 Bilder/Sekunde 4K mit 30 Bilder/Sekunde 1.080p mit 60 Bilder/Sekunde
Mikrofone 3 Stück 2 Stück 2 Stück
Foto 12 Megapixel (mit Superfoto) 10 Megapixel (mit WDR) 10 Megapixel
Akku austauschbar integriert integriert
Stabilisierung HyperSmooth Standard Standard
Aktivierung durch Stimmeingabe Ja Nein Nein
Slow Motion 8x 2x 2x
Livestreaming Ja Nein Nein
Zeitraffer-Videos Ja Nein Nein
GPS Ja Ja Nein
Protune Ja Nein Nein

Ein schönes Vergleichsvideo (auf Englisch) bietet dir Ben von „AuthenTech“:

Wann war das Erscheinungsdatum der GoPro Hero 7 Black?

Die neue Genration GoPro Hero 7 ist seit dem 27. September 2018 erhältlich. Sowohl online als auch in den Elektronikfachmärkten. Mit dem Erscheinungsdatum kam nicht nur die Black, sondern auch die Varianten Silver sowie White heraus.

hero 7 black test

Welche Vorteile bietet mir das GoPro Plus Abonnement?

Unter GoPro Plus versteht der Hersteller einen Premium-Service für Abonnenten. Dadurch ist der automatische Upload in die Cloud inklusive. So gehen dir keine Aufnahmen mehr verloren, weil du sie immer doppelt absicherst. Der Speicher für Videos und Fotos ist dabei unbegrenzt. Der Zugriff erfolgt stets über die GoPro App. Über sie kannst du Cloud-Inhalte mit deinen Freunden teilen.

Weitere Vorteile sind:

  • 50% Rabatt auf alles Zubehör (Halterungen etc.), welches es bei GoPro.com zu kaufen gibt.
  • VIP-Support
  • Ersatz für defekte GoPro Hero 7 (nur in den USA erhältlich)
  • Große Soundtrack-Bibliothek, um deine Videos mit Musik zu hinterlegen.

Welche Sprachbefehle versteht die GoPro?

Zunächst musst du vom Aufnahmebildschirm nach oben wischen. Dort die Sprachsteuerung aktivieren und dann auf „Einstellungen“. Da gilt es noch das „Aktivieren durch Stimmeingabe“ einzuschalten. Unter „Befehle“ werden dir dann alle möglichen Eingaben aufgelistet. Die da wären:

  • „GoPro starten“
  • „GoPro stoppen“
  • „GoPro Aufnahme starten“
  • „GoPro Aufnahme stoppen“
  • „GoPro Highlight“
  • „GoPro Foto machen“
  • „GoPro Serienaufnahme machen“
  • „GoPro Zeitraffer starten“
  • „GoPro Zeitraffer stoppen“
  • „GoPro Video-Modus“
  • „GoPro Foto-Modus“
  • „GoPro Serienaufnahmemodus“
  • „GoPro ausschalten“
  • „GoPro einschalten“

Wie gut die Spracheingabe funktioniert, hängt in der Praxis von deiner Stimme und Aussprache ab. Da muss jeder seinen eigenen GoPro Hero 7 Black Test unternehmen. Bei uns hat sie in fast allen Versuchen auf Anhieb funktioniert.

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