Kinderfahrradhelm kaufen: Worauf achten?

  • Achte bei dem Kauf auf die passende Größe und die Angaben für den Kopfumfang
  • Stelle sicher, dass ausreichend Belüftungslöcher vorhanden ist
  • Wir empfehlen ein Modell mit einer passenden Zertifizierung für mehr Sicherheit
  • Beachte ein stabiles und einfach zu bedienendes Verschluss-System
  • Überprüfe, dass der Helm aus hochwertigem Material besteht und so auch sicher im Fall eines Sturzes ist
  • Lese dir unbedingt einige Kundenbewertungen durch, um das beste Modell auszuwählen

Kinderfahrradhelm Vergleich

Es beginnt nun unser Kinderfahrradhelm Vergleich. Zur Beurteilung der Produkte dienten öffentlich verfügbare Produktinformationen der Hersteller und bestehenden Kundenbewertungen. Die wichtigsten Kriterien für unsere Beurteilung finden sie rechts neben dem Produktbild. Die Kinderfahrradhelme wurden von uns nicht in der Praxis getestet.

Der Kinderfahrradhelm Vergleich stellt vier Produkte vor. Im Vergleich informieren wir über eingesetzte Technologien, Sicherheit und Anpassungsfähigkeit der Helme. Außerdem befasst sich der Vergleich mit Komfort, Design und speziellen Ausstattungsmerkmalen.

Uvex – Kinderhelm Kid 3

Produktinfos & Besonderheiten

Größen: 51-55 cm, 55-58 cm
Technologien: In-Mold, Fast-Adapting-System-Gurtband, Fit-Systeme, anatomosch mehrstufiger Uvex Monomatic Komfortverschluss
Ausstattung: Schnellverschluss, Belüftungslöcher, waschbare Polster
Gewicht: 349g

Auch Uvex darf im Kinderfahrradhelm Vergleich nicht fehlen. Aufgrund des In-Mold-Verfahren, der festen Verbindung von Innenschale und Helmmaterial, ist der Kinderfahrradhelm „Kid 3“ sehr leicht und stabil. Verschiedene Verstellsysteme bieten eine schnelle und zuverlässige Anpassung. Für gute Belüftung sorgt das strukturierte Material und mehrere Lufteinlässe.

Die antibakteriell beschichteten Polster können entnommen und gewaschen werden. Durch seine speziellen Verschluss- und Anpassungstechnologien ist der Kid 3 ein individuell und millimetergenau auf die Kopfform abstimmbarer Begleiter, der mit optimalem Halt auch bei Stürzen punktet. Bewertung: Insgesamt ein wirklich guter Helm und unsere Kaufempfehlung.


Abus – Kinderhelm Smiley

Produktinfos & Besonderheiten

Größen: 45 – 50 cm, 50 – 55 cm
Technologien: In-Mold, fein justierbares Zoomverstellsystem mit Drehrad
Ausstattung: 8 Lüftungseinlässe, Reflektor, Fliegennetz, weicher Kinnriemen
Gewicht:

Das dritte Modell im Kinderfahrradhelm Vergleich ist wieder von Abus. Den Smiley gibt es in verschiedenen coolen Designs und er bietet schon ab 45 cm Kopfumfang einen sicheren Schutz. Das Produkt verfügt über mehrere Einstellmöglichkeiten für eine perfekte Passform.

Die ausgeklügelte Konstruktion unterstützt den Kopf in der richtigen Haltung und gewährt auch Nacken, Schläfen und Gesicht einen optimalen Schutz. Der Kinderfahrradhelm ist leicht, gut belüftet und strapazierfähig. Der hautfreundliche Kinnriemen lässt sich dank Slider einfach einstellen. Bewertung: Guter Standardhelm. Ob aktiv im Verkehr oder im Kindersitz eines Fahrrades, mit dem weich gepolstertem Smiley haben Kinder einen komfortablen Rundumschutz.


KED – Helm Meggy

Produktinfos & Besonderheiten

Größen: XS (44-49 cm), M (52-58 cm)
Technologien: maxShell-Technologie, Quicksafe®-Verstellsystem, Quicksafe®-Blinkleuchten
Ausstattung: Frontleuchten, Reflektorstreifen, Luftkanäle, Mesh-Einsätze, waschbare Innenaustattung
Gewicht:

Weiter geht es im Kinderfahrradhelm Vergleich mit einem sehr guten Helm von KED. Nicht nur die Auswahl an tollen Designs und Helmgrößen ab 44 cm Kopfumfang sprechen für dieses Produkt. Auch die Technik überzeugt. Bei der maxSHELL®-Technologie sichert die äußere Microshell die Innenschale bis in die Belüftungseinlässe.

Das verbesserte Drehrad-Anpassungssystem ist mechanisch und ergonomisch gut durchdacht und schützt durch beidseitige, feine Raterung vor versehentlichem Überdrehen. Außerdem ist der Helm mit gut erkennbaren innovativen Blinkleuchten und Reflektorstreifen ausgestattet. Bewertung: Der leichte und gut belüftete Kinderfahrradhelm von KED weist nicht nur einen ausgezeichneten Kopfschutz auf, sondern schützt auch durch aktive Sichtbarkeit die Kinder im Straßenverkehr vor Unfällen.


Alpina – XIMO Disney

Produktinfos & Besonderheiten

Größen: 45-49 cm, 47-51 cm, 49-54 cm (Kopfumfang)
Technologien: Run System Classic Drehrad-Anpassungssystem, Ergomatic
Ausstattung: Fliegennetze, 17 Belüftungslöcher, antibakterielles Innenfutter, herausnehmbare Polster, Sonnenblende, antibakterielles Futter, hinten abgeflacht für mehr Komfort im Anhänger und Fahrradsitz
Gewicht: 217g

Leicht und modern präsentiert sich der Helm XIMO. Mit verschiedenen, exklusiven Disney Motiven lässt sich für jedes Kind das richtige finden! Der Fahrradhelm weist mit der High Expanded Polystyrol Innenschale in Verbindung mit der Keramik-Außenschale eine erhöhte Sicherheit auf. Mit dem coolen Design und den individuellen Anpassungsmöglichkeiten ist der Helm für Kinder in verschiedenen Altersstufen ein angesagter Kopfschutz. Die stufenlos verstellbare Schnalle ist zuverlässig und lässt sich auf Knopfdruck lösen.

Der Fahrradhelm ist mit einer abnehmbaren Sonnenblende, Fliegennetze, waschbaren Polster und vielen Belüftungseinlässen ausgestattet. Bewertung: Im Kinderfahrradhelm Vergleich hilft dieser bequeme und qualitativ hochwertige Helm nicht nur Kindern an heißen Tagen einen kühlen Kopf zu behalten, sondern ist ein stabiler und komfortabler Begleitschutz.


Nutcase – Gen3

Produktinfos & Besonderheiten

Größen: S (52-56 cm), M (56-60 cm), L (60-64 cm)
Technologien: hoher Aufprallschutz durch stabile, langlebige ABS-Hartschale und EPS-Innenschale
Ausstattung: Textil-Kinnriemen und Magnetverschluss, abnehmbares Sonnen-/Regenvisier, 2 extra Innenpolster
Gewicht: –

Seit 2005 entwickelt und vertreibt die Firma Nutcase ausgefallene wie hochwertige Helme zum Fahrradfahren und Skaten. Der Fahrradhelm schützt dank seiner speziellen Form und den unteren Teil des Hinterkopfes der bei vielen anderen Fahrradhelmen nicht bedeckt ist. Dank ABS-Hartschale und EPS-innenschale ist laut Hersteller ein ausreichenden Aufprallschutz gegeben. Zusätzlich liegen zwei Innenpolster bei. Auf Komfort wurde ebenfalls geachtet, sodass Sie an diesem Helm nichts vermissen werden. Optisch stehen viele Designs zur Auswahl, mit denen sich Ihr Kind von allen anderen abheben kann. Bewertung: Für den vielseitigen Einsatz entwickelt.


Ein Fahrradhelm kann Leben retten. Zum optimalen Schutz muss der Kinderhelm in Größe und Passform bestmöglich an den Kopf des Kindes angepasst werden können.

Da der Kopf schnell wächst, gewährleistet ein in der Größe verstellbare Helm einen guten Sitz. Ein Prüfsiegel beweist das Mindestmaß an Sicherheit. Für den Komfort ist ein geringes Gewicht und gute Belüftbarkeit gefordert. Ein schickes Design und die Vorbildfunktion von Erwachsenen motiviert die Kinder einen Helm aufzusetzen.

Wie wird die Kinderfahrradhelmgröße bestimmt?

Zur Größenermittlung wird der Kopfumfang etwa einen Zentimeter über den Augenbrauen gemessen. Dieser lässt sich dann in die angegebenen Größenbereiche der Kinderfahrradhelme einordnen. Die meisten Kinderfahrradhelme gibt es in verschiedenen Größen, wobei sich die einzelnen Größen (S,M,L) meistens auch nochmal variabel einstellen lassen.

Kinderfahrradhelm für Kleinkinder?

Es fehlt hier vermutlich eine genaue Definition von einem „Kleinkind“. Wir gehen jedoch davon aus, dass es sich um gerade dem Babyalter entwachsenen Nachwuchs handelt, welcher noch nicht selbst das Fahrrad benutzen kann. Das bedeutet, ein Junge oder Mädchen wird auf dem Fahrrad seiner Eltern mitgenommen.

Auf einem entsprechenden Fahrradsitz, welcher über dem Gepäckträger liegt. Natürlich sollten auch Kleinkinder einen entsprechenden Schutz erhalten. Ein Kleinkindhelm ist nahezu identisch aufgebaut wie ein normaler Kinderfahrradhelm. Gut belüftet und dick gepolstert sollte er sein. Und natürlich nicht die Haut einklemmen, wenn er festgeschnallt wird.

Wie werden Kinderfahrradhelme getestet?

Ein Kinderfahrradhelm Test sollte nur von Profis durchgeführt werden. Der ADAC stellt hier eine vertrauenswürdige Quelle dar. Bzgl. der Sicherheit, sollte der Aufprallschutz stark genug sein, um die auftretenden Kräfte ausreichend zu absorbieren. Dadurch wird ein Schaden an Schädel und Gehirn verhindert.

Doch der Tragekomfort sollte deshalb nicht darunter leiden. Wichtig ist, dass der Verschluss gepolstert ist, um nicht die Haut einzuklemmen. Bewährt haben sich mittlerweile Systeme, welche sich nach dem Verschluss über ein Stellrad noch weiter festziehen lassen. Somit wird ein fester Sitz gewährleistet.

Auch Schadstoffe sind ein Thema, weil günstige Produkte, meist aus Fernost, billig entwickelt werden. Leider beinhalten sie dann oft giftige Schadstoffe, welche mit der Zeit ausdünsten oder anderweitig abgegeben werden können. Informieren Sie sich deshalb vor dem Kauf beim ADAC, Stiftung Warentest, Ökotest und ähnlichen Quellen, was die aktuellen Kinderfahrradhelm Tests aussagen.

Material und Aufbau eines Fahrradhelms?

Die Außenhülle besteht meistens aus einer glatten Kunststoffoberfläche. Sie absorbiert an erster Stelle den Aufprall, bevor dann die eigentliche Polsterung greift. Hierbei kommt häufig Expandiertes Polystyrol (EPS) zum Einsatz. Es wirkt beim Anfassen steif, besitzt aber sehr gute stoßdämpfende Eigenschaften. Bei großer Krafteinwirkung verformt es sich leicht und nimmt somit einen Großteil der Energie auf.

Für zusätzliche Sicherheit sind meistens Reflektoren angebracht und es gibt integrierte oder optionale Rücklichter. Diese leuchten durchgehend oder blinken, um heranfahrenden Fahrzeugen zu zeigen, dass sich ein Kind vor ihnen auf der Straße befindet.

Lufteinlässe sorgen bei Kinderfahrradhelmen für eine gute Zirkulation, sodass der Kopf nicht zu schwitzen beginnt. Denn dann könnte der Kinderhelm zu rutschen beginnen und es fühlt sich generell unangenehm an.