Rollentrainer Test & Vergleich 2017

Wir schauen in unserem Rollentrainer Test nach den besten Möglichkeiten um Zuhause auf dem eigenen Fahrrad zu trainieren. Ein Rollentrainer ist ein Gerät, welches ein Fahrrad aufnehmen kann und dafür sorgt, dass man auf der Stelle radelt.

Der Widerstand wird durch eine Bremse in der Rolle am Hinterreifen simuliert. So kann man mit dem eigenen Fahrrad und dem Rollentrainer auf der Stelle trainieren. Das ist beispielsweise im Winter ziemlich komfortabel, oder auch wenn es im Sommer zu heiß ist.

Auf einen Rollentrainer, lassen sich fast alle Arten von Fahrräder montieren. Natürlich auch Mountainbikes, Rennräder und Trekkingräder.

Rollentrainer Test 2017: Zuhause mit dem eigenen Fahrrad trainieren

Beim Test haben wir besonders Wert auf die Eignung für verschiedene Fahrräder gelegt. Üblicherweise ist deshalb auch angegeben, in welchem Größenbereich der Rollentrainer ein Fahrrad aufnehmen kann. Des Weiteren kümmern wir uns am Ende um dringliche und interessante Fragen. Das hier sind die von uns getesteten Modelle:

  • Tacx Vortex Smart T2180
  • Relaxdays Fahrrad Rollentrainer
  • Elite Rollentrainer Novo Mag Speed
  • Yahee Rollentrainer
  • Tacx Booster T-2500
  • PowerFly Turbo Magnetic Rollentrainer

Rollentrainer Testsieger: Tacx – Vortex Smart T2180

Angebot
Rollentrainer Test
16 Bewertungen
Marke: TacxKaufempfehlung Rollentrainer Test
Farbe: Weiß, Blau, Grau
Geeignet für Rennrad / MTB: ja / ja
Bremse: Elektrisch, Maximalwiderstand 950 Watt
Konnektivität: ANT+, Bluetooth
Eigenschaften: Geeignet für Tablets und Smartphones mit der Tacx Cycling App, auch für Laptop oder PC, Stromkabel an Widerstandseinheit (kann für beliebige Zwecke genutzt werden), Smart Trainer
Im Rollentrainer Test ist dieses Modell unser Testsieger. Es überzeugt vor allem durch die ergonomischen und technischen Eigenschaften. Auch die Qualität ist wirklich gut. Zudem handelt es sich hier um einen Smart-Trainer, der sich mit verschiedenen Geräten vernetzen kann. Es gibt außerdem eine passende App, welche die vom Trainer gesendeten Daten auswertet und hübsch aufbereitet. Über die App kann man auch verschiedene Trainingsprogramme auswählen. Bewertung: Qualität und Funktionalität sind sehr gut – leider ist auch der Preis höher, jedoch angemessen. Unsere Kaufempfehlung!

Rollentrainer Test: Relaxdays – Fahrrad-Rollentrainer

Marke: RelaxdaysTacx Rollentrainer kaufen
Farbe: Grün, Schwarz
Geeignet für Rennrad / MTB: Ja / Ja (von 26 bis 28 Zoll)
Bremse: k.A., wahrscheinlich 7-fach einstellbare Wirbelstrombremse
Konnektivität: keine
Eigenschaften: Fertig zusammengebaut, Schnellspanner für schnelle Montage des Rades, Rahmen aus massivem Stahl
Günstig und gut gibt sich unser Preistipp im Rollentrainer Test. Begeistert sind wir natürlich vom Preis, wenngleich man dafür keine Smart-Funktionen bekommt. Dank des Schnellspanners kann das Fahrrad leicht montiert werden. Der Rollentrainer eignet sich für eine Rahmengröße von 26-28 Zoll. Bewertung: Einfache Montage und guter Preis – perfekt für die Grundlagen.

Rollentrainer Test: Elite – Novo Mag Speed

Angebot
Marke: Elite
Farbe: Rot, Weiß, Schwarz
Geeignet für Rennrad / MTB: Ja / Bedingt (von 24 bis 29 Zoll, Reifenbreite max. 3 cm)
Bremse: k.A., wahrscheinlich Wirbelstrombremse, 5-fach verstellbar
Konnektivität: keine
Eigenschaften: Schnelle Montage, Elastogel-Rolle für weniger Geräusche und weniger Reifenverschleiß, Force-System
Dieser Rollentrainer ist ebenfalls eine Erwähnung in unserem Rollentrainer Test wert: Seine Vorzüge liegen in der Force-Funktion, die noch einmal 15% mehr Kraft fordert – so können plötzliche Steigungen simuliert werden. Sehr gut geeignet um Bergsprints zu simulieren. Der Rollentrainer lässt sich auf eine Rahmengröße von 24-29 Zoll einstellen. Bewertung: Etwas kostspieliger als der Preistipp, aber dafür noch flexibler in der Anwendung.

Rollentrainer Test: Yahee

Rollentrainer Testbericht
14 Bewertungen
Marke: Yahee
Farbe: Schwarz
Geeignet für Rennrad / MTB: Ja / Ja (von 26 bis 28 Zoll)
Bremse: k.A., wahrscheinlich Wirbelstrombremse
Konnektivität: keine
Eigenschaften: Maximalbelastung 150 kg, leichter Umbau
All zu viel zu bieten hat dieser Rollentrainer nicht unbedingt – aber dafür ist auch der Preis sehr günstig. Im Grunde handelt es sich hier um einen klassischen Rollentrainer ohne besondere extras – klein, kompakt und bis auf die Reifenaufnahme ohne weitere Einstellmöglichkeit. Bewertung: Wer es einfach haben will und den Rollentrainer nicht oft braucht, der fährt damit ganz gut.

Rollentrainer Test: Tacx – Booster T-2500

Angebot
Marke: Tacx
Farbe: Blau, Schwarz, Hellgrau
Geeignet für Rennrad / MTB: Ja / Ja
Bremse: Wirbelstrom, 10-fach verstellbar, maximale Leistung 1050 Watt
Konnektivität: keine
Eigenschaften: Inkl. Vorderradstütze, Lenker-Widerstandshebel, hochwertige Magnetbremse mit 2 kg Schwungrad
Derselbe Hersteller (Tacx) wie der beim Testsieger baut auch dieses Modell – diesmal mit etwas weniger Funktionen. Beispielsweise fehlen die Smart-Funktionen gänzlich. Toll hingegen die 10-fache Einstellung der Bremse direkt am Lenker. Bewertung: Wer etwas mehr Geld in die Hand nimmt, bekommt hiermit einen hochwertigen Rollentrainer mit den nötigsten Grundfunktionen.

Rollentrainer Test: PowerFly Turbo Magnetic

Rollentrainer Kaufempfehlung
10 Bewertungen
Marke: PowerFly
Farbe: Rot, Schwarz
Geeignet für Rennrad / MTB: Ja / Ja (für 26 Zoll)
Bremse: k.A., wahrscheinlich Wirbelstrombremse, keine Einstellungsmöglichkeit
Konnektivität: keine
Eigenschaften: Lieferung komplett montiert, einfach zusammenbaubar, schwere Stahlkonstruktion
Im Rollentrainer Test hat uns diese Konstruktion ebenfalls angesprochen, denn es handelt sich um das einfachste Modell im Test. Keine Einstellmöglichkeiten, nicht einmal hinsichtlich der Reifengröße. Wer 26 Zoll vorzuweisen hat, bekommt dafür aber einen wirklich sehr preisgünstigen Rollentrainer. Bewertung: Für alle, die 26 Zoll haben und Schnick-Schnack verabscheuen – kein Rollentrainer ist so simpel.


Häufig gestellte Fragen zum Rollentrainer Testbericht:

Rollentrainer selber bauen?

Natürlich kann man einen Rollentrainer auch selbst bauen. Allerdings sollte man dazu schon ein bisschen Kenntnisse mitbringen, oder wenigstens eine gesunde technische Affinität besitzen. Wichtig ist auch, dass man die passenden Werkzeuge zur Hand hat, wobei das wieder auf die verwendeten Materialien ankommt: Eine Stahlkonstruktion ist zwar stabil und sehr robust, aber die Einstiegsschwelle ist auf Grund des benötigten Werkzeugs (Schweißgerät, …) hoch.

Wer sagt eigentlich, dass man einen Rollentrainer nicht auch aus Holz bauen kann? Keiner. Und so wird das Mittel der Wahl für die meisten wohl auf Holz fallen – es kann einfach verarbeitet werden und ist ebenso einfach erhältlich. Am Besten nimmt man möglichst schweres und stabiles Holz – MDF-Platten eigenen sich beispielsweise sehr gut. Übrigens: Auch der 3D Druck ist eine Möglichkeit zur Anfertigung eines Rollentrainers! Wichtig ist hier – insofern man einen 3D-Drucker hat – einzig die Konstruktion selbst, denn die muss sehr stabil ausgeführt werden.

Die wichtigste Komponente ist die Rolle mit der Wirbelstrombremse: Die Rolle sollte kugelgelagert sein und die Wirbelstrombremse muss ebenfalls irgendwoher bezogen werden. Übrigens kann man eine Wirbelstrombremse auch selbst bauen. Nicht abschrecken lassen: Das ist einfacher als man denkt, man braucht lediglich Dauermagneten und beispielsweise eine Kupferplatte.

Wo Rollentrainer gebraucht kaufen?

Rollen kann man beispielsweise auf Ebay gebraucht kaufen. Auch auf Amazon Marketplace gibt es gute Angebote für den Gebrauchtkauf. Beim Gebrauchtkauf gibt es natürlich keine Garantie daher sollte man sich wenn möglich die Geräte vorher ansehen. Auch in der Tageszeitung finden sich manchmal passende Kleinanzeigen.

Vorteil von Rollentrainer gegenüber Ergometer?

Rollentrainer haben den einen Vorteil, dass man mit ihnen das eigene Fahrrad nutzen kann. Man muss sich an kein neues Trainingsgerät gewöhnen. Auch sind die Kosten üblicherweise um einiges kleiner. Ergometer haben für gewöhnlich verschiedene Trainingsprogramme einprogrammiert. Darauf muss man bei den meisten Rollentrainern verzichten.

Als Abschluss des Testberichts nun noch ein passendes Video zu unserem Testsieger:


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